Gebäudereiniger erwarten „Lohn-Schub“

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Reinigungskräfte sorgen dafür, dass die anderen ein „sauberes Leben“ haben.
Reinigungskräfte sorgen dafür, dass die anderen ein „sauberes Leben“ haben.
IG Bau/Tobias Seifert

Sie sorgen für saubere Büros, Schulen und Altenheime: Rund 170 Gebäudereiniger arbeiten laut Pressemitteilung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau), Bezirksverband Oberfranken, im Landkreis Forchheim. Doch bei ihnen sei längst nicht alles im Reinen.

Oft fehle es am Respekt für ihre Arbeit. Und immer hapere es am Geld, heißt es in der bundesweit einheitlichen Pressemitteilung. Zum „Tag der Gebäudereinigung“ am Montag, 15. Juni, fordert die IG Bau deshalb einen „Respekt- und Lohn-Schub“ für die Arbeit im Reinigungsgewerbe. Es gehe um mehr Anerkennung und um ein gutes Auskommen – gegen Altersarmut.

Eine Gebäudereinigerin mit Vollzeitjob müsse beim heute in der Branche üblichen Lohn – rein rechnerisch – über 70 Jahre lang arbeiten, um auf die Höhe der Durchschnittsrente zu kommen. Die Gewerkschaft appelliert an die jeweiligen Bundestagsabgeordneten von CSU und SPD, bei der anstehenden Rentenreform gegenzusteuern. Außerdem müsse es bei der kommenden Tarifrunde für die Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk ein „kräftiges Lohn-Plus“ geben.

21 Gebäudereinigungsunternehmen sind nach Angaben der Gewerkschaft im Landkreis Forchheim registriert. red