Ein Energienutzungsplan für das gesamte Gebiet der Marktgemeinde Eggolsheim soll dabei helfen, die Kommune klimafreundlicher zu gestalten. So beantragten es die Marktgemeinderäte der CSU .

Da sich Fragen von Umweltverträglichkeit und Energieversorgung zunehmend zu weichen Standortfaktoren entwickeln, nicht nur im Hinblick auf Gewerbe und Unternehmen, sondern auch für Bürger, stimmte Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) grundsätzlich zu. Mit Hilfe eines solchen Energienutzungsplans könnte ein Gesamtkonzept für die energetische Entwicklung der Gemeinde entstehen, verbunden mit der effizienten Nutzung möglicher Energiepotenziale.

Bisher beteilige sich der Markt Eggolsheim bereits intensiv am Energieeffizienznetzwerk des Landkreises Forchheim, führte der Bürgermeister weiter aus. Daher schlug er vor, dass die Verwaltung ein Leistungsverzeichnis zur Erstellung eines Energienutzungsplanes erstellen und weitere Erkundigungen einholen solle. Die notwendigen Mittel von 5000 Euro könnten im Haushalt 2021 eingeplant werden. Die Marktgemeinderäte votierten einstimmig dafür.

Die Marktgemeinde ist als Träger für viele Gemeindeverbindungsstraßen und Ortsstraßen verantwortlich. Während einige davon in hervorragendem Zustand sind, warten andere auf die Sanierung . Das betrifft nicht nur die Straßen selbst, sondern auch Gehsteige, Rinnen und Bordsteine. Daher beantragten die Jungen Bürger die Aufstellung eines Erhaltungs- und Investitionsprogramms für die Infrastruktur . Mit diesem Programm soll der Bedarf an Investitionen in den kommenden Jahren festgestellt werden.

Die Verwaltung ergänzte die Aufgaben bezüglich Unterhalt und Sanierung der Straßeninfrastruktur noch durch weitere wie beispielsweise Brücken, Wege, Gewässer, Kanal und Gräben. Dass eine solche Übersicht hilfreich wäre, bestätigte der Bürgermeister , wies aber gleichzeitig darauf hin, dass viele Maßnahmen auch mit anderen Baulastträgern abgestimmt werden müssten: "Wir sind nicht allein Herr über die Situation." Doch in diesem und dem kommenden Jahr "kennen wir die schwierigsten Stellen". Daher plädierte Claus Schwarzmann dafür, eine solche Erhebung zunächst bis 2023 zurückzustellen. Dem stimmten die Marktgemeinderäte einmütig zu.