Forchheim for Future (Fo4F) hat bei schönem, Wetter mit rund 30 Gästen ein Sommerfest zum Kennenlernen und Austausch veranstaltet. Wie aus einer Pressemitteilung der Aktivisten hervorgeht, leitete Klara Günther nach ihrer Begrüßung eine Vorstellungsrunde ein. Anschließend betonte sie, dass bei Fo4F Menschen jeder Altersgruppe willkommen sind – von Kindern bis zur Generation der Groß- oder sogar Urgroßeltern, schließlich ist Fo4F auch eine Regionalgruppe der „Omas for Future“.

Es folgte eine Erläuterung der bisherigen Aktivitäten, etwa des monatlichen Reparaturcafés, das es schon länger als Fo4F gibt. Neben den bis dahin vier Terminen im Jahr bei „Pack mer’s“ gibt es künftig sieben weitere Termine im Pfarrzentrum Verklärung Christi . Dafür stehen insgesamt 20 technisch versierte Helfer ehrenamtlich zur Verfügung, die abwechselnd tätig werden, um so ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität zu setzen und Ressourcen zu sparen. Auch die ebenfalls einmal im Monat stattfindenden Aufräumaktionen dienen der Bewusstseinsänderung. Die Teilnehmer treffen sich an festgelegten Orten und sammeln mit Greifern und Beuteln herumliegenden Müll auf. Der Stadtbauhof Forchheim holt schließlich an einer vereinbarten Stelle alle Müllsäcke ab und entsorgt sie vorschriftsmäßig.

Kippen als Problem

Vielen Menschen ist es nicht bewusst, wie umweltschädlich Zigarettenkippen mit ihren Resten von Nikotin, Arsen, Kupfer, Blei u. a. sind, vor allem wenn diese Stoffe ins Grundwasser gelangen. Um zur Lösung dieses Problems beizutragen, wurde die Aktion Taschenascher ins Leben gerufen. Fo4F sammelt bei den Schützenvereinen die leeren Luftgewehrmunitionsdosen und fertigt daraus Taschenascher, die in jede Hosentasche passen und es den Rauchern ermöglichen, ihre Kippen zu Hause in der Mülltonne zu entsorgen. red