In einem Infotreff des Verkehrsclubs VCD Forchheim nahm der Bebauungsplan für das Neubaugebiet bei Kersbach, "Pointäcker Süd", einen breiten Raum in der Diskussion ein. Hier ist der VCD als Träger öffentlicher Belange von der Stadt Forchheim aufgefordert worden, Stellung zu nehmen.

Eine ausführliche Stellungnahme wurde erarbeitet . Vorschläge für eine Überarbeitung der Planung mit dem Ziel einer Verbesserung für den Fußgänger- und Radfahrerverkehr wurden gemacht.

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war der öffentliche Personennahverkehr . Hingewiesen wurde darauf, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für neue Verkehrsideen inzwischen besser geworden seien, da das Personenbeförderungsgesetz neu gefasst ist, das nunmehr Sammeltaxis und ähnliche Beförderungsmittel ausdrücklich zulässt. Auch dieser Aspekt soll bei den künftigen Vorschlägen für ein besseres Bussystem berücksichtigt werden.

Konkret geplant ist auch, wegen der Zukunft der Bahnstrecke Forchheim - Ebermannstadt an die Behörden und Entscheidungsträger heranzutreten, insbesondere an das Bayerische Verkehrsministerium , das Bayerische Umweltministerium , an Minister Thorsten Glauber (FW) persönlich als Landkreisbewohner, die Bayerische Eisenbahngesellschaft und alle Gebietskörperschaften an der Strecke.

Der Stadtrat Atila Karabag ( SPD ) stellte die Planung für den Paradeplatz in Forchheim vor, darunter auch die vorgesehenen Haltestellen für die Busse . Von Seiten häufiger Busbenutzer wurde die Befürchtung vorgetragen, dass diese Haltestellenkonstruktionen möglicherweise nur schön aussehen, die wartenden Fahrgäste aber nicht genügend vor Wind und Wetter schützen, wie es auch am Busbahnhof der Fall sei. Auch die Anzahl der Bushaltebuchten und eine teilweise Verlegung in die Nürnberger Straße sei zu prüfen.

Bei Tempo 30 wird zunächst einmal abgewartet, ob Initiativen diverser Privatleute sowie auch Eingaben des VCD zu Reaktionen der Behörden führen.

Der nächste VCD-Infotreff findet am Mittwoch, 28. April, 19 Uhr, voraussichtlich wieder (nur) virtuell statt. Jeder Interessierte ist eingeladen. red