Die Friedhofsgebührensatzung der Gemeinde Kirchehrenbach ist inzwischen acht Jahre alt. In diesem Zeitraum haben sich insbesondere die Grabungsarbeiten zum Öffnen und Schließen eines Grabes erheblich verteuert, weshalb nun eine Erhöhung der Gebühren unumgänglich war.

Der Gemeinderat beschloss daher eine Änderung der Friedhofsgebührensatzung. Kostete das Öffnen und Schließen eines Kindergrabes bisher 300 Euro, werden nun 400 Euro fällig. Die Gebühr für das Anlegen einer Erwachsenen- und Priestergrabstätte verteuert sich von 600 auf 800 Euro. Lediglich das Anlegen einer Urnengrabstätte bleibt mit 300 Euro auf dem Niveau von 2013. Wird eine Tieferlegung der Grabsohle erforderlich, wird es um 100 Euro teurer. Die Gebühr für das Ausgraben und Umbetten einer Leiche innerhalb des Friedhofs , was allerdings selten vorkommt, kostet nun 4600 Euro. Würde die Leiche in einen Friedhof umgebettet, fielen 3600 Euro an Gebühren an. Müssten die Arbeiten an Sonn- und Feiertagen ausgeführt werden, würde alles noch einmal 50 Prozent teurer, bei notwendigen Arbeiten an Freitagen ab 13 Uhr 30 Prozent und bei Bodenfrost ebenfalls 30 Prozent.

Den insgesamt sieben Bauanträgen wurde zugestimmt, so dem dem Neubau einer Lagerhalle als Anbau einer bestehenden Lagerhalle in der Pretzfelder Straße und einer denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis für eines Dachsanierung eines Fachwerkstadels.

Die Auswertung des Geschwindigkeitsmessgeräts am Ortseingang in der Hauptstraße von Gosberg aus kommend hat ergeben, dass im Zeitraum vom 16. März bis 10. Mai 205 969 Fahrzeuge rund um die Uhr gezählt wurden. 9996 davon überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern innerorts. 94 951 Verkehrsteilnehmer fuhren langsamer als Tempo 40 und 78 895 langsamer als 50 Stundenkilometer. 16 157 Fahrzeuge fuhren langsamer als Tempo 30 und 5970 sogar langsamer als 20. Dies zeigt insgesamt, dass ein Messgerät eine abschreckende Wirkung hat.

Aus dem Bauausschuss gab Bürgermeistern Anja Gebhardt ( SPD ) unter anderem bekannt, dass die Errichtung eines Löschwasserbehälters in Kirchehrenbach wesentlich teurer käme, als eine Ausschreibung ergeben hatte, die sich nur auf den Behälter selbst bezogen hatte. Die Kostenschätzung dafür belief sich auf 40 000 Euro. Tatsächlich kommen jedoch 150 000 Euro zusammen, weil die Grabungsarbeiten noch nicht eingerechnet waren.

Toiletten in der Tourismusregion

Weiter informierte die Rathauschefin, dass mit Landrat Hermann Ulm ( CSU ) ein Gespräch wegen der Toiletten in der Tourismusregion rund ums Walberla stattfinden soll.

Die Bepflanzung im Dorfkern entlang der Hauptstraße soll nun mit Hainbuchen zum Stückpreis von 375 Euro nach dem Beispiel des Arivo-Hotels in Forchheim erfolgen.