Mit den gleichbleibend heißen Temperaturen geht weiterhin eine hohe Brandgefahr einher. Die Polizei Oberfranken warnt vor der oftmals unterschätzten Gefahr. Auch die Bezirksregierung von Oberfranken warnt vor hoher Waldbrandgefahr und verlängert die Luftbeobachtung über Oberfranken.

Am Donnerstag kletterte das Thermometer auf über 36 Grad Celsius. Angesichts der anhaltenden Trockenheit herrscht laut dem Waldbrandgefahrenindex in vielen Regionen Oberfrankens bereits die Warnstufe 4 von 5.

Die Brandgefahr ist nach Polizeiangaben ohnehin schon groß. Allein in Oberfranken rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehren und auch der Polizei am Donnerstag zu insgesamt 17 Bränden aus. Häufig sei die Brandursache im Faktor Mensch zu suchen. Weggeworfene Zigarettenkippen, Lagerfeuer oder Funkenflug von Kohlegrills sind die häufigsten Ursachen von Waldbränden.

Brandfahnder stellt klar

Ein Brandfahnder der Kriminalpolizei Bayreuth stellt in diesem Zusammenhang klar: „Niemand sollte bei solchen Witterungen in der Nähe eines Waldes rauchen oder einen Grill anschüren. Dass sich ein Wald durch eine liegen gebliebene Glasscherbe selbst entzündet, ist zwar theoretisch möglich, jedoch äußerst unwahrscheinlich.“

Die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung wird laut Bezirksregierung verlängert und von Samstag, 6. August, bis Mittwoch, 10. August, fortgeführt. Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden jeweils von 14 bis 18 Uhr zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. red