Freudige Erwartung war zu spüren, als sich die Gößweinsteiner Vierzehnheiligen-Wallfahrer vor der Basilika trafen. Pünktlich um 5 Uhr starteten sie unter dem Geläut der Basilikaglocken, voraus das Wallfahrtsbild. Das Lied „Beim frühen Morgenlicht“ ertönt aus den Kehlen, begleitet von der Wallfahrtsblasmusik in kleiner Besetzung.

Der Weg führt hinab nach Behringersmühle, hinauf zum Schweigelberg. An der „Weißen Marter“ erfolgt ein kurzer Halt mit der Erklärung durch Wallfahrtsführer Georg Schäffner, dass deren Entstehung ein Denkmal des Dankes des Metzgermeisters Otto Wich aus Kronach sei, dessen bis dato blinder Sohn hier die Türme der Dreifaltigkeitskirche zu Gößweinstein erblickt habe. Weiter führt der Weg durchs obere Wiesenttal nach Hollfeld, durch das Kainachtal und das Kaiserbachtal nach Krögelstein.

In Buckendorf sorgt die Feuerwehr für die Verpflegung, die Unterkünfte sind gerichtet. Am nächsten Tag  ziehen die Wallfahrer durch das Kleinziegenfelder Tal, über Bojendorf und Eichig bis Vierzehnheiligen . Das eine oder andere Wehwehchen ist nun schon zu spüren, aber um das nahe Ziel wissend wird durchgehalten. Schließlich ist die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen prächtig vor Augen.

Auf vielen Gesichtern ist die Freude zu erkennen, als Pater Bernhard Braun mit dem Kirchenschweizer die Wallfahrt, die zwischenzeitlich auf 68 Leute angewachsen ist, begrüßt. Nach dem eucharistischen Segen werden die Wallfahrerinnen und Wallfahrer in die Mittagspause entlassen. Mit dem Wallfahrtsgottesdienst findet die Wallfahrt ihren Höhepunkt.

Am Ende des Gottesdienstes wird Gundi Lang für 25 Wallfahrten geehrt. Die Vierzehnheiligen-Schutzpatrone werden im Lied zum Auszug besonders geehrt und der Gnadenaltar wird umrundet. Am Parkplatz wartet schon der Rückbringerbus nach Gößweinstein .

Angekommen in Gößweinstein heißt es gegenüber der Badangerlinde ein letztes Mal Aufstellung zu nehmen und unter dem Klang der Blasmusik und dem Willkommensgeläut der Basilikaglocken wieder heimischen Boden unter den Füßen zu haben. In der Klosterkirche begrüßt Pfarrer Pater Ludwig Mazur die Heimkehrer. tw