Über vier Jahrzehnte hat sich Elisabeth Battran für das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz engagiert. Nun geht sie in den Ruhestand . Während all der Jahre sei sie stets mit Herz, Kopf und Verstand bei der Sache gewesen, sagt Sven Oelkers, Geschäftsführer des Klinikums. „42 Jahre in einem Klinikum sind wirklich eine lange Zeit. Das werde wohl selbst ich nicht mehr schaffen“, läss sich der ärztliche Direktor, Jürgen Gschoßmann in einer Pressemeldung des Klinikums zitieren.

Gelacht, gefeiert und geschimpft

Zum allerletzten Arbeitstag hatten Ärzte und Schwestern der Kollegin einen unvergesslichen Abschied voller Emotionen bereitet. „Wir haben zusammen gelacht, gefeiert und geschimpft. Mit den vielen Jahren sind wir alle richtig zusammengewachsen. Ohne euch wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin“, sagte Battran und bezeichnete das Klinikum sichtlich gerührt als ihr zweites Zuhause. 1980 hatte sie als Krankenschwester in Forchheim begonnen und später schnell Führungsaufgaben, beispielsweise als Stationsleiterin übernommen. 1996 wurde Battran zur Pflegedienst- und Hauswirtschaftsleiterin. „Über 40 Jahre bei einem Arbeitgeber, über 25 Jahre als Pflegedienstdirektorin mit 150 Prozent Engagement für das Klinikum − das ist nicht selbstverständlich und sucht wirklich seinesgleichen“, sagte Sven Oelkers. Selbst in den stürmischsten Corona-Zeiten habe Battran als Urgestein wie ein Fels in der Brandung immer ein offenes Ohr bewiesen und großes Herz für die Mitarbeiter gezeigt.

Nicht von ungefähr hätten Kollegen sogar den Urlaub unterbrochen, um bei der Verabschiedung dabei zu sein. red