Der Kita-Ausbau in Bayern geht weiter voran. Die Staatsregierung unterstützt die Kommunen beim Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder bis zur Einschulung. Die Gemeinden, die im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms gefördert werden, erhalten einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung. Jetzt profitiert davon der Landkreis Forchheim.

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner (CSU) erklärt in einer Pressemitteilung: "Wir schaffen maßgeschneiderte Kindertagesbetreuung und unter-stützen die Kommunen dabei mit Nachdruck. Ich freue mich sehr, dass im Kindergarten St. Laurentius in Wimmelbach, Gemeinde Hausen, 30 neue Betreu-ungsplätze für Kinder entstehen." Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 1 604 000 Euro.

Die Nachfrage nach vorschulischen Kinderbetreuungsplätzen ist nach wie vor ungebrochen. "Viele unserer Landkreiskommunen haben auf die verstärkte Nachfrage reagiert, bauen neue Kindertagesstätten oder erweitern im Bestand", erklärt dazu der Forchheimer Stimmkreisabgeordnete Michael Hofmann (CSU). "Wir konnten alle bewilligungsfähigen Anträge, die bis zum 31. August 2019 gestellt worden sind, berücksichtigen", berichtet Hofmann, der Mitglied im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags ist.

Neueste Förderzusagen aus dem vierten Sonderinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung gehen auch an die Gemeinden Hetzles und Hallerndorf. Die Erweiterung der Kindertagesstätte in Hetzles mit zwölf neuen Betreuungsplätzen wird mit 528 000 Euro gefördert. Der Ersatzneubau des Kindergartens in Trailsdorf in der Gemeinde Hallerndorf mit 24 neuen Betreuungsplätzen bekommt eine Förderung in Höhe von über 1,9 Millionen Euro.

Im vierten Sonderinvestitionsprogramm wurden die 178 Millionen Euro an Bundesmitteln mit Landesmitteln in Höhe von 356 Millionen Euro erhöht. Insgesamt werden damit rund 63 500 Betreuungsplätze für Kinder bis zur Einschulung gefördert.

Auch nach dem Ende des vierten Sonderinvestitionsprogramms fördert der Freistaat im Rahmen des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes Neubauten, Erweiterungen und Generalsanierungen von Kindergärten. "Die förderfähigen Kosten werden, abhängig von der Finanzkraft der Gemeinde, in Höhe von bis zu 80 Prozent, in Einzelfällen sogar bis zu 90 Prozent, erstattet. Wir wollen aber auch höchste Qualität in den Kindertageseinrichtungen überall in Bayern. Deshalb leisten wir auch hohe Betriebskostenzuschüsse an die Gemeinden und setzen zusätzlich qualitative Akzente durch Förderprogramme", erläutert Hofmann.

Zu dem Sonderinvestitionsprogramm erklärt die Ministerin Trautner weiter: "Seit 2008 unterstützt der Freistaat die Gemeinden massiv durch zusätzliche Mittel zum Ausbau der Kin-derbetreuung. Damit tragen wir den geänderten Bedürfnissen der Familien und den steigenden Geburtenzahlen Rechnung." red