Bürgermeister Rainer Morper (ABB/Interessengemeinschaft) stellte dem Gemeinderat zwei Förderprogramme für die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude vor. Die Turnhalle wird von ihm als mögliches Förderobjekt in Betracht gezogen. Bei dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur geht man von einem Aufwand von 2,5 Millionen Euro aus, von dem die Gemeinde eine Million Euro selbst zu tragen hätte. Auf Landesebene gibt es ebenfalls ein Programm, bei dem der Kostenansatz der durchzuführenden Maßnahmen niedriger sein kann. Der Fördersatz liegt hier bei bis zu 80 Prozent.

Markus Lomb (CSU-Wählergruppe) schlug vor, auch den Kindergarten im Hinblick auf förderbare Maßnahmen prüfen zu lassen. Der Gemeinderat beschließt, für beide Programme einen Förderantrag für die Sanierung der Turnhalle zu stellen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Maßnahmen tatsächlich durchgeführt werden. Man möchte sich aber die Möglichkeit offenhalten.

Skulptur wird versetzt

Ein in der letzten Sitzung gefasster Beschluss zur Aufstellung eines Insektenhotels auf Gemeindefläche in den Weinbergen durch ein Weingut sorgte noch einmal für rege Diskussion. Dem Bürgermeister wurde vorgehalten, das Gremium nicht ausreichend über die Dimension des Objekts informiert zu haben. Auch die großflächige Anbringung von Werbung gefiel nicht allen Räten. Besonders ärgerlich sei es, dass für die Aufstellung des Insektenhotels eine Skulptur des Kunstweges durch die Gemeindearbeiter versetzt werden soll. hla