Für das neue Feuerwehrhaus möchte die Weingartser Feuerwehr einen Zuschuss für ihre neue Küche. "Es ist eine über den normalen Standard hinausgehende Küche", merkte allerdings Bürgermeister Ernst Strian (Demokratie) in der Kunreuther Gemeinderatssitzung an.

Die geplante Küche habe Profi-Charakter, erklärt Strian, warum die Gemeinde nicht die gesamte Investition bezahlen müsse. Er habe sich auch bei anderen Gemeinden erkundigt. Eine normale Teeküche koste zwischen 5000 und 6000 Euro.

Auch das Angebot über die kleinere Kücheneinrichtung mit 7500 Euro sei immer noch weit über dem normalen Standard. Die Küche im neuen Feuerwehrhaus wurde umgeplant, da sie der Feuerwehr für die angedachte Benutzung zu klein ist. "Aber es wird keinen Bewirtschaftungsbetrieb geben. Das kann die Gemeinde nicht dulden", betonte der Bürgermeister und schlug einen Zuschuss in Höhe von 6500 Euro vor.

Philipp Ochs (Junge Bürger) wollte gerne so viel Geld geben, wie das erste Angebot über 7500 Euro der Küche lautete. Zweiter Bürgermeister Edwin Rank (CSU) wollte wissen, wie es in den anderen Wehren ist. Diese hätten Küchen, die keine 2000 Euro kosten, antwortete Strian. "Wir bauen ein Feuerwehrhaus, kein Vereinslokal", verdeutlichte der Bürgermeister.

Jedenfalls werde mit der Jugendfeuerwehr gekocht werden und auch mit den Teilnehmern des Erste-Hilfe-Kurses. Billige Schränke wolle die Feuerwehr jedoch nicht, begründeten die anwesenden Feuerwehrmitglieder die Entscheidung für eine 15 000-Euro-Küche. Da viele Gemeinderäte für einen Zuschlag in Höhe des Angebots der kleineren Küche plädierten, ließ Bürgermeister Strian darüber abstimmen: Bei drei Gegenstimmen erhält die Feuerwehr Weingarts 7500 Euro für ihre Profi-Küche.