Karl-heinz Hofmann

Am Donnerstagabend gegen 18.50 Uhr heulten in Fischbach und den Nachbarorten Wötzelsdorf, Vogtendorf und Höfles die Feuerwehrsirenen. Der Feueralarm wurde ausgelöst, weil in einem Gebäude in der "Oberen Allern" ein Brand festgestellt wurde. Ursache war diesmal aber nicht ein Brand, sondern nur eine Großübung, für die ein solches Szenario angenommen wurde. Die Wehren bekamen für die anspruchsvolle Aufgabe noch Verstärkung durch die Feuerwehr Kronach. Circa 1000 Meter B-Schlauchleitung wurden von der Rodach bis zu den "Oberen Allern" verlegt.
Vor allem die richtigen Pumpstandorte zu eruieren war nicht einfach und erforderte gute Zusammenarbeit der Maschinisten. Die Kronacher waren mit einem Schlauchwagen und einem TSF Tragkraftspritzenfahrzeug angerückt. Zur Ausrüstung gehörte auch ein Faltbehälter. Neben Bekämpfung eines Brandes mit zwei Löschangriffen und sieben C-Rohren war auch ein Atemschutzangriff im Innenbereich zur Bergung einer verletzten Person erforderlich. Eine zweite Aufgabe bestand in der Prüfung des Digitalfunks. Damit dieser besser funktionierte setzte die Feuerwehr Höfles einen Repeater, der die Reichweite und die Funkverständigung verbesserte. Alle 76 Feuerwehrleute leisteten großartige Arbeit, bestätigte Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck, der die Übung von Anfang an verfolgte. In gerade mal 20 Minuten nach Alarmierung hieß es bereits "Wasser marsch" und das unter erschwerten Bedingungen. Er dankte für die umsichtige Einsatzleitung dem Ersten Kommandanten Frank Wich (Feuerwehr Fischbach) und allen eingesetzten Wehrleuten.