Die Freiwillige Feuerwehr Elsendorf möchte sich aus eigenen Mitteln ein zweites Einsatzfahrzeug anschaffen. In einem Antrag an die Stadt legten die Elsendorfer Feuerwehrverantwortlichen die Notwendigkeit eines solchen Fahrzeugs dar.

Um es vorwegzunehmen: Die Stadträte stimmten dem Gesuch aus Elsendorf zu. Als vielleicht wichtigsten Grund nennen die Kommandanten Julian Wagner und Lukas Ziegler, dass im neuen Einsatzfahrzeug, das die Wehr im nächsten Jahr bekommen soll, nur noch sechs Personen befördert werden können. Das Zweitfahrzeug, eine Art Mannschaftswagen, werde für die verschiedensten Einsätze - von der Verkehrssicherung bei Prozessionen und Umzügen über den Transport von Geräten und Einsatzmitteln bis hin zur Absicherung der Einsatzorte - benötigt. Die geplante Beschaffung eines solchen Fahrzeugs - gedacht wird an einen VW Caddy mit fünf Sitzplätzen - sei bereits mit den Feuerwehrverantwortlichen der Stadt Schlüsselfeld und der Landkreisfeuerwehrführung abgestimmt und befürwortet worden.

Der komplette Um- und Ausbau des Fahrzeugs könne in Eigenleistung durch die Elsendorfer Feuerwehrdienstleistenden vorgenommen werden, versichern die Kommandanten. Der Feuerwehrverein trage auch die anfallenden Kosten, beispielsweise für Sondersignalanlage, Beschriftung und Kofferraumausbau sowie die Kosten für die notwendige Ausrüstung mit Feuerlöscher, Absperrmaterial und Erste-Hilfe-Ausrüstung.

Auf die Stadt kämen lediglich die Anschaffung der Digitalfunkgeräte für rund 3300 Euro sowie deren fachgerechter Einbau zu. Wie in anderen Ortsteilen müsste das Fahrzeug auf die Stadt Schlüsselfeld zugelassen und die Betriebskosten von der Stadt getragen werden.

Da es in den nächsten Jahren in Elsendorf kein neues Feuerwehrhaus geben werde, denkt der Feuerwehrverein auch daran, einen zweiten Stellplatz in Eigenleistung zu schaffen. Dieser könne mit einem kleinen Lager an das bestehende Gerätehaus angebaut werden.

Die Stadträte stimmten dem Antrag auf Beschaffung eines zweiten Fahrzeugs wie auch dem Anbau eines zweiten Stellplatzes grundsätzlich zu. Einzelheiten sollen in der nächsten Sitzung des Stadtrats diskutiert und beschlossen werden. See