"Nanu, der Militärische Abschirmdienst MAD in der Fränkischen Schweiz und dazu noch vor einem Gasthof in Muggendorf", dachte sich ein Besucher, als er neben diesem Fahrzeug parkte und sich auf eine Brotzeit freute. Unüblich für einen Franken, der gewöhnlich seinen Tisch für sich alleine haben möchte, klopfte er mangels fehlender Plätze bei einem halb besetzten Tisch an und fragte das Paar, ob er dazukommen könne. Im oberbayerischen Dialekt und sehr freundlich kam die Aufforderung: "Setz' di' nieder." Und man kam gleich gut ins Gespräch. "Schaud amol, do stehd der MAD, wos sucht denn der hier in der Frängischen", sagte der Franke augenzwinkernd zu dem Ehepaar. "Ja, das ist unser Auto - aber auf den Gedanken zum MAD sind wir gar nicht gekommen", antwortete der Mitsechziger. Dass es Münchner waren, das war klar, und dass das "AD" seine Namens-Initialen sind, erfuhr der Franke dann auch recht schnell.