Ein Plakat des Bamberger Stadtratskandidaten Michael Kalb hat für Aufruhr gesorgt. Nach wütenden Reaktionen auf den Spruch "Bamberg uns Bambergern" reagierten Kandidat sowie der Kreisverband der CSU (...
Ein Plakat des Bamberger Stadtratskandidaten Michael Kalb hat für Aufruhr gesorgt. Nach wütenden Reaktionen auf den Spruch "Bamberg uns Bambergern" reagierten Kandidat sowie der Kreisverband der CSU (wir berichteten). Im FT-Artikel vom Mittwoch stand, dass sich der CSU-Kreisverband Bamberg nicht zu den Ereignissen äußern wollte. Hierzu stellt die Redaktion folgendes richtig:
Der CSU-Kreisvorsitzende Christian Lange ist von der Redaktion nicht für eine mögliche Auskunft kontaktiert worden - obwohl er, so Lange gestern, erreichbar gewesen wäre und sich auch geäußert hätte. Lange erklärte gestern im Gespräch, dass man sofort und entschieden auf die Kritik reagiert habe. Er legt Wert auf die Feststellung, dass der CSU-Kreisverband sich von jedem rechtsextremen Gedankengut distanziere. Noch am selben Tag, als die Kritik aufkam, kommentierte der Kreisverband auf der eigenen Facebookseite: "Aus den vielen Reaktionen (in Sozialen Medien, Anm. d. Redaktion) ist deutlich geworden, dass dieser Slogan missverstanden werden kann." Michael Kalb habe den Slogan überklebt und sich persönlich - wie auch der CSU-Kreisverband - entschuldigt. red