Im Rahmen des Innovationswettbewerb "Zukunft gestalten - Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung (InnoVET)" wurde nach Mitteilung des Erlanger Wahlkreisabgeordneten im Deutschen Bundestag Stefan Müller (CSU) das Verbundprojekt BIRD, an dem unter anderen die Friedrich-Alexander-Universität und die IHK Nürnberg für Mittelfranken beteiligt sind, für eine Förderung ausgewählt.

Im Innovationswettbewerb "InnoVET" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat eine Experten-Jury in der letzten Stufe des Auswahlverfahrens 17 Projekte für eine Förderung in Höhe von insgesamt 80 Millionen Euro über vier Jahre durch das Bundesbildungsministerium vorgeschlagen.

Das unter anderen von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der IHK Nürnberg für Mittelfranken getragene, jetzt ausgewählte Projekt "BIRD - Bereichsübergreifende Bildungsangebote für Industrie 4.0 auf der Plattform der DQR-Stufe 5 als Katalysator der Durchlässigkeit" nimmt Berufsspezialisten in den Blick und verfolgt das Ziel einer Stärkung dieser ersten Fortbildungsstufe. Durchlässige Strukturen zwischen den Bildungsbereichen sind im internationalen Bereich üblich.

Bereiche werden verknüpft

Die im Rahmen des Projekts neu zu entwickelnden Bildungsangebote sollen die Berufsausbildung und die berufliche Weiterbildung aus verschiedenen Bildungsbereichen verknüpfen. So etwa die schulische Fortbildung, die IHK-Fortbildung und die akademische Bildung.

Müller, der sich in seiner früheren Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung intensiv für die Aufwertung der beruflichen Bildung eingesetzt hatte, betont: "Der Innovationswettbewerb ,InnoVET' zielt darauf ab, die berufliche Bildung attraktiver, leistungsfähiger und innovativer zu machen." red