Die FW-Abgeordnete Ulrike Müller aus dem Europäischen Parlament besuchte anlässlich eines Pressegesprächs mit der örtlichen Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt den Dreifrankenstein. An der Diskussion beteiligten sich zudem die drei Bürgermeister Johannes Krapp (Schlüsselfeld), Ernst Nickel (Geiselwind) und Armin Luther (Burghaslach) sowie die Bezirksrätin Elke Eder.

Im Gespräch wurde unter anderem die Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Südlicher Steigerwald thematisiert, heißt es in einer Mitteilung aus Gabi Schmidts Büro. Dabei spielte vor allem die Verwendung von EU-Geldern eine Rolle, ebenso kritisierten die Anwesenden die zunehmende Bürokratie bei Förderungen. Während des Gespräches betonten die Beteiligten, wie wichtig die Zusammenarbeit der mit der LAG zusammengewachsenen Regionen sei.

"Gerade dann, wenn Handlungsbedarf vorliegt", so Schmidt, "ist es wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu finden." Die Landtagsabgeordnete verweist zudem auf die hervorragende Arbeit der LAG: "Man muss die Leistung der Lokalen Aktionsgruppe Südlicher Steigerwald würdigen, immerhin konnte sie in der letzten Förderperiode über 70 Projekte betreuen - mit einem Gesamtvolumen von über 4,4 Millionen Euro. Ein Großteil dieses Geldes ist durch Fördermittel von Brüssel in den südlichen Steigerwald hineingeflossen."

Die Landtagsabgeordnete freute sich an dieser Stelle, dass mit Müller eine "tatkräftige Unterstützung aus Europa" mit ins Boot geholt werden konnte. Müller setze sich schon seit Jahren für eine bürgernahe EU-Gesetzgebung ein, so Schmidt. Beide teilen die Überzeugung, dass die EU nicht wegzudenken ist: "Reisefreiheit, eine einheitliche Währung und wirtschaftliches Wachstum durch einen gemeinsamen Binnenmarkt sind für uns mittlerweile selbstverständlich. Wir dürfen aber nie vergessen, dass wir das Europa zu verdanken haben." red