Kürzlich fand eine Zukunftswerkstatt der Landkreisjugendarbeit und des Kreisjugendrings im Markt Kasendorf statt. Engagierte junge Menschen trafen sich, um konkrete Gedanken für die Fortentwicklung ihrer Heimatgemeinde zu formulieren. Bereits in 14 Gemeinden im Landkreis konnte das erfolgreiche Projekt "Zukunftswerkstatt-Jugend im Landkreis Kulmbach" realisiert werden, unter anderem in Thurnau.

Dort erfolgte bereits eine konkrete Umsetzung von Projekten aus der Zukunftswerkstatt. Für den Kreisjugendring und die Landkreisjugendarbeit ist es wichtig, den Kontakt zu den Gemeinden aufrechtzuhalten, in denen Zukunftswerkstätten stattgefunden haben. KJR-Vorsitzende Sabine Knobloch zeigte sich bei einem Besuch in Thurnau begeistert, dass sich der Marktgemeinderat mit seinen Jugendsprechern und Bürgermeister Martin Bernreuther dem am häufigsten genannten Wunsch der Jugendlichen angenommen haben: dem Bau einer Skateboardanlage mit unterschiedlichen Geräten. Zusammen mit Jugendlichen wurde ein Plan gefertigt. Der neue Standort wurde zentral am Freizeitzentrum beim Freibad realisiert und wird schon intensiv genutzt. Bernreuther zeigte sich von den vielen guten Ideen der Besucher begeistert und freute sich zusammen mit den Jugendbeauftragten, dass für dieses große Projekt die notwendigen finanziellen Mittel aufgebracht werden konnten. Der Kreisjugendring Kulmbach und die Landkreisjugendarbeit Kulmbach haben verschiedene Wettbewerbe gewinnen können, bei denen auch verschiedene Preisgelder verteilt wurden. Diese werden vollständig dazu verwendet, Projekte, die sich unmittelbar aus Zukunftswerkstätten entwickeln, zu unterstützen. So konnte Sabine Knobloch für die Skateranlage einen Scheck über 1500 Euro überreichen. red