Pater Poddebniak zieht es nach siebenjähriger Tätigkeit im Oberen Rodachtal nach Zwickau. Am Sonntag wurde er von den Neufangern feierlich im Gottesdienst verabschiedet. Wie er dabei eingangs sagte, habe ihn Gott reichlich mit der Gnade gesegnet, so dass vieles gemeinsam erreicht werden konnte. Klar sei aber auch, dass in so einer Zeitspanne nicht alles gelingen könne. Er habe aber immer wieder fest geglaubt, dass Gott die Menschen auch in schwierigen Zeiten aus dem Netz der Verzweiflung führt.

Der Festgottesdienst wurde durch Lukas Löffler an der Orgel und dem Kirchenchor mitgestaltet. Dieser dankte für das Wirken und gab dem Geistlichen musikalisch Gottes Segen mit auf den weiteren Lebensweg.

Michael Angles blickte im Namen der Kirchenverwaltung auf die sieben Jahre zurück. 2005 kam der Pater nach Kronach und übernahm 2012 neben der Arbeit als Krankenhauspfarrer die Pfarreien Neufang und Birnbaum im Seelsorgebereich des Oberen Rodachtals. Mit viel Optimismus und Elan sei er die Aufgabe angegangen und habe ein unverwechselbares Profil hinterlassen. Zu jeder Zeit habe er das Evangelium den Gläubigen zeitgerecht nähergebracht. Auch in einer schwierigen Diskussion der neuen Strukturierung der Seelsorgebereiche habe man sich stets auf seine Objektivität verlassen können.

Jochen Kotschenreuther dankte im Namen des Pfarrgemeinderates. Der Pater habe sich als Menschenfreund einen Namen gemacht und immer auf Augenhöhe zum Volk gestanden. Bürgermeister Gerhard Wunder meinte: Pater Poddebniak habe es verstanden, die Herzen der Menschen zu erobern. Alle, ob Kindergartenkinder, Jugend, Mittelalter oder Senioren hätten seien wertvolle Arbeit geschätzt. Als Geschenk überreichte er eine Wanderjacke mit Werbung für den Frankenwald, damit er auch an seiner neuen Wirkungsstätte in Zwickau für den Frankenwald werben kann. Mit einem selbst gedichteten Lied verabschiedeten die Ministranten ihren Pater. Sie sangen von einer wunderschönen Zeit. Im Namen der Dorfgemeinschaft sagte Eugen Bätz Auf Wiedersehen. Er sprach das aufopferungsvolle Wirken des Geistlichen an. Er habe es stets verstanden, Jesus Christus in den Mittelpunkt zu rücken und werde seine Spuren in den Herzen hinterlassen. Als Geschenk überreichte er ein neues Messgewand. Der Pater dankte allen Mitwirkenden und meinte, dass man in Neufang sicher auch von seinem Nachfolger begeistert sein wird. miw