Start- und Endpunkt des gut 18 Kilometer langen Rundweges "Extratour Rotes Moor" ist der Parkplatz "Moordorf" zwischen Bischofsheim und Wüstensachsen, wo das Haus am Roten Moor auch gleich Einkehrmöglichkeit bietet.

Das Moor überblicken

Der Wanderer überquert nun die Bundesstraße B 278, um zum Roten Moor zu gelangen. Nach dem künstlich angestauten Moorweiher, der die Wunden des Torfabbaus überdeckt und dem Moor wieder lebenswichtige Feuchtigkeit spendet, gelangt der Wanderer zum Eichenbohlenpfad, der, mit allerlei Informationen rund um das Moor gespickt, zu einem Aussichtsturm geleitet.

Von diesem überblickt der Besucher das Moor und den dahinterliegenden Heidelstein auf der Langen Rhön, der im Verlauf der Wanderung später noch erreicht wird.

Doch zunächst biegt der Weg nach Westen ab und taucht in das kühle, malerische Tal des Feldbachs ein, besser bekannt als "Kaskadenschlucht". Nach dem Durchqueren der Schlucht steigt der Weg an deren Ende nach Norden hin wieder an und führt zum Mathesberg, der gute Aussicht zur Wasserkuppe und ins Ulstertal bietet.

Hinauf zum Heidelstein

Schließlich taucht die Tour in den Wald ein und führt den Wanderer zur Ulsterquelle am Kesselrain, um dann, am Alternativparkplatz an der Schornhecke vorbei, stetig bergan zum Heidelstein zu führen, wo der Wanderer auf über 920 Metern den höchsten Punkt der Tour erreicht hat. Nach kurzem Abstieg ist schon der Ausgangspunkt in Sicht.