Ab Freitag, 14. August, können die Autos wieder direkt von Wimmelbach durch die Hausener Straße nach Heroldsbach fahren, ist sich Max Brust vom betreuenden Ingenieurbüro Weyrauther sicher. Dann ist nicht nur der Stauraumkanal fertiggestellt, sondern auch die Fahrbahndecke.

"Man kann nicht in den Boden hineinschauen", konstatierte Günter Winkler vom ausführenden Bauunternehmen. So wurde nicht nur eine alte Spundwand aus der Tiefe geborgen, auch die bisher dort verlegten Leitungen lagen nicht dort, wo sie laut Plan sein sollten.

Das Bauwerk soll unter der Straße dafür sorgen, dass auch bei Starkregen genug Platz für ablaufendes Wasser ist. Die verlegten Rohre sind 1,20 Meter hoch. Damit sich auch bei wenig Wasser kein Schlamm unten absetzt, haben sie ein sogenanntes Drachenprofil, das am Boden über einen geringeren Durchmesser verfügt als oben.

Das Bauwerk musste bei vollem Kanalbetrieb erstellt werden. Die vom Abwasserzweckverband investierten 600 000 Euro sichern an dieser Stelle den Hochwasserschutz für die kommenden 20 Jahre, versichert Bauamtsleiter Stefan Rupp. sh