In der Stadt Coburg kam der durch die Folgen der Corona-Pandemie ausgelöste Anstieg der Arbeitslosigkeit der vergangenen drei Monate im Juli zum Stillstand. Wie die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg mitteilt, nahm die Arbeitslosigkeit lediglich um eine Person auf 1 458 zu. Vor einem Jahr war sie um 32,4 Prozent niedriger gewesen.

Es verloren genauso viele Personen ihre Beschäftigung wie im vergangenen Jahr. Gleichzeitig fanden 16,3 Prozent weniger einen neuen Arbeitsplatz. Lediglich die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahre) stieg im vergangenen Monat um 10,2 Prozent auf 217. Im Sommermonat Juli kommt es regelmäßig zu häufigeren Arbeitslosmeldungen von jungen Menschen, die nach Abschluss der Berufsausbildung nicht übernommen wurden oder Abgänger von allgemein- und berufsbildenden Schulen waren. Die Arbeitslosenquote beträgt wie im Juni unverändert 6,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,8 Prozent.

Der Arbeitgeberservice bekam im Juli 179 Stellen gemeldet. Das waren 13 mehr als vor einem Jahr. Im Bestand sind aktuell 707 Jobangebote, 113 weniger als in 2019.

Geringer Anstieg im Landkreis

Auch im Landkreis Coburg ebbte der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in den vergangenen vier Wochen allmählich ab. Die Zahl der Arbeitslosen legte im Juli nur noch um vier Personen auf 2010 zu. Vor einem Jahr waren 38,6 Prozent weniger arbeitslos gemeldet. Es verloren genauso viele Frauen und Männer ihre Beschäftigung wie vor einem Jahr. Gleichzeitig fanden lediglich vier Personen weniger einen neuen Arbeitsplatz.

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren stieg im vergangenen Monat um 3,6 Prozent auf 258. Die Arbeitslosenquote beträgt wie in den beiden Monaten zuvor unverändert 4,0 Prozent (Vorjahr 2,9 Prozent).

Im Juli meldeten die Arbeitgeber aus dem Landkreis Coburg 167 sozialversicherungspflichtige Stellen, so viele wie vor einem Jahr. Im Pool sind aktuell 754 Beschäftigungsangebote, 330 weniger als vor einem Jahr. red