Was wünschen sich Kinder und Jugendliche in Weitramsdorf für einen Versammlungsort? Welchen sportlichen Aktivitäten würden sie gern nachgehen? Solche Fragen soll eine Umfrage klären, die Melanie Eberlein, Uwe Knorr und Max Kräußlich (alle FW) derzeit ausarbeiten. Am Montag stellte Knorr sie kurz in der Gemeinderatssitzung in der Weidacher Rudolf-Reißenweber-Schule vor.

Einen "Mix aus Rückzugsort, Treffpunkt und selbstbestimmter sportlicher Aktivität" hatte die FW-Fraktion in der September-Sitzung beantragt. Im Sinn hatte sie dabei eine Rollsportanlage für die Altersgruppen, die zu alt für den Kinderspielplatz sind. Ob sich diese Vorstellung mit den Wünschen der Zehn- bis 20-Jährigen deckt, soll in vier bis sechs Wochen die Umfrage klären. Zu deren Ausarbeitung holten sich die drei Gemeinderäte Rat bei Jugendpfleger Florian Herrmann. Mit einem persönlichen Brief werden die jungen Mitbürger angeschrieben und informiert, wie sie an der Online-Befragung teilnehmen können. Auch die technische Auswertung ist laut Knorr bereits geklärt. "Am Ende werden wir dann wissen, was die Kinder und Jugendlichen wollen", sagte er.

Bürgermeister Andreas Carl (DGN) begrüßte diese Befragung als ersten Schritt. Bis eine Freizeitanlage dann stehe, werde noch einige Zeit ins Land gehen, dämpfte er aber zu große Erwartungen.

Zu Beginn der Sitzung gedachte der Gemeinderat des verstorbenen Ehrenbürgers Günther Forkel. Carl würdigte den früheren Zweiten Bürgermeister. bek