T-Shirts aus Holz? Möbel aus Popcorn? Landwirtschaft in der Stadt? - Das Bin-nenschiff MS Wissenschaft tourt auch dieses Jahr wieder quer durch Deutschland. Mit an Bord: eine interaktive Ausstellung zur Bioökonomie, die auf nachwachsende Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft und die Verwertung von Reststoffen setzt. Morgen legt das Schiff in Bamberg an.

Wie können wir es schaffen, Menschen weltweit gut zu ernähren und gleichzeitig Ressourcen schonen und die Artenvielfalt erhalten? Bioökonomie ist eine Antwort auf diese Frage, indem sie Ökonomie und Ökologie verbindet und auf das Poten-zial verschiedener Naturstoffe zurückgreift. Aus Pilzen lassen sich beispielsweise Reinigungsmittel, Kosmetik und Medikamente herstellen. Und Insekten können neben Invitro-Fleisch als Proteinquelle dienen. Die rund 30 Mitmach-Exponate im Frachtraum der MS Wissenschaft zeigen, wie eine Wirtschaft auf Grundlage von erneuerbaren Rohstoffen aussehen kann.

Alle Besucher kommen auf ihre Kosten, so die Veranstalter: Biologie-Interessierte können sich von den Möglichkeiten faszinieren lassen, die Algen, Pilze und viele andere Naturstoffe bieten. Technikfans können beim 3D-Druck aus pflanzenba-siertem Kunststoff dabei sein und Gourmets lernen neue Nahrungsmittel wie Insekten, Algen und Lupinen kennen.

Im Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie tourt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch 19 Städte in Deutschland. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 13.30 Uhr und von 14.30 bis 19 Uhr geöffnet.

Wegen der Corona-Pandemie kann nur eine begrenzte Anzahl an Personen zur Ausstellung zugelassen werden. Es kann daher zu Wartezeiten kommen. Die Aufenthaltsdauer in der Ausstellung ist auf 75 Minuten begrenzt. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht. Aktuelle Regelungen finden sich auf www.ms-wissenschaft.de/corona. Weitere Informationen zum Ausstellungsschiff MS Wissenschaft gibt es auf www.ms-wissenschaft.de. red