Seitdem Ende Mai der Frontalunterricht an Volkshochschulen durch die Bayerische Staatsregierung wieder genehmigt wurde, arbeiteten die Mitarbeiter mit Hochdruck an der Wiederaufnahme des Kursbetriebs. Tische und Stühle wurden entsprechend der Hygiene-Vorschriften in den Kursräumen angeordnet.

Umzug in größere Räume

Wenn möglich, wurden Angebote aus kleinen Räumen in größere verlegt. Große Gruppen wurden geteilt und der Unterricht auf zweiwöchigen Wechsel umgestellt. Einige Kurse können ab dem 15. Juni wieder starten, berichtet die VHS in einer Pressemitteilung. Die einzelnen Kursteilnehmer wurden oder werden per E-Mail oder telefonisch verständigt, alle Kursleiter auf die neue Situation vorbereitet.

Wie die VHS mitteilt, werden die wichtigsten Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts eingehalten. So werden auch die Kursleiter die wichtigsten Abstands- und Hygieneregeln zu Beginn ihrer Kurse erläutern. Von den Kursteilnehmern mitzubringen sind auf jeden Fall eine Mund-Nasen-Bedeckung für Situationen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Personen mit Erkältungssymptomen sollen dem Unterricht ganz fernbleiben.

Anmeldung wieder geöffnet

Auch die Mitarbeiterinnen in der Anmeldung freuen sich, dass jetzt ihre Türe in der Löwenstraße 12 wieder allen, die sich informieren möchten, offensteht. In dem Büro können Interessierte alles zu Kursen erfahren, die in den letzten Wochen des Semesters noch starten, wie zum Beispiel die vielen Kreativ-Workshops der Sommerakademie.

Schwierig bleibt laut VHS die Situation an den Schulen in der Stadt und im Landkreis Coburg. Der eingeschränkte Schulbetrieb zwinge die Schulen, auch ihre Hallen für Unterrichtszwecke zu nutzen. Aufgrund dieser Sicherheitsvorkehrungen sei eine Nutzung für viele VHS-Kurse nicht möglich. "Die Volkshochschule hat volles Verständnis für diese Situation, die zu unser aller Sicherheit beiträgt. Sie teilt den Wunsch vieler Teilnehmer und Kursleiter, dass der Kursbetrieb weitergehen soll. Eine Umsetzung ist jedoch erst möglich, wenn weitere Lockerungen seitens der Staatsregierung eingeleitet werden. Nur mit gemeinsamem Verständnis sind die schwierigen Bedingungen meistern", heißt es abschließend in der VHS-Pressemitteilung. red