Eine feste Größe unter den drei Ortsvereinen ist die Soldatenkameradschaft in Waldau. Das wurde bei der Jahresversammlung im Dorfwirtshaus Fuchs deutlich. "Wir pflegen vor allem die Traditionen und die Kameradschaft, sehen uns auch so ein bisschen als Bindeglied zur Bundeswehr", sagte Vorsitzender Ino Machacek.

Jetzt wieder durchstarten

Nachdem wegen der Pandemie das Vereinsleben quasi stillgestanden hat, wolle man jetzt wieder richtig durchstarten, so sein Wunsch. Im Blick hat er dabei das 100. Jubiläum, das in der ersten Hälfte 2022 geplant ist. "Wir feiern es in kleinerem Rahmen, aber mit Stolz."

Bereits heuer werden die beliebten Gesellschaftsabende neu belebt, ebenso die Schießabende im Bürgerhaus, die in den Wintermonaten 14-tägig stattfinden. Machacek freute, dass die Mitgliederzahl mit 45 konstant geblieben ist; 38 von ihnen hätten gedient.

Auch Bürgermeister Harald Hübner fühlte sich bei der Jahresversammlung wohl, war er doch als aktiver Bundeswehrsoldat bei den Bayreuther Jägern tätig. Er hob die Verdienste des Vereins bei der Gestaltung des Volkstrauertages hervor, "der in Waldau einen besonders würdigen Rahmen hat". In diesem Zusammenhang erwähnte der Vorsitzende die Mitglieder Harald Schmidt und Erwin Zapf, die sich um die Pflege des Gedenkortes kümmern.

Bedingt durch Corona musste Thomas Nützel in seinem Kassenbericht ein kleines Minus bekanntgeben. "Es fehlten die Feste." Finanziell sei man jedoch gut gebettet, fügte er an.

Auszeichnungen

Ehrennadeln für zehnjährige Zugehörigkeit erhielten Hans Lesch und der Vorsitzende Ino Machacek. Achim Hübner hält dem Verein schon sei 40 Jahren die Treue. Der Geehrte wurde bei der Versammlung als ein Vorbild herausgestellt. h.w.