Die Stunde der Organisten

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Kilian Kemmer (4. v. l.) ist dankbar, dass Wolfgang Först, Katharina Heilmann, Harald Matthes, Bernhard Schöfer, Reinhard Döring und Gabriel Konjaev (v. l.) im Advent ihre Zuhörer in der Stadtpfarrkirche solistisch erfreuen und gebührend auf die Festtage einstimmen werden. Auf dem Archivfoto fehlt der Junior-Organist von St. Georg, Henning Schwarz. Foto: Peter Schramm (Archiv)
Kilian Kemmer (4. v. l.) ist dankbar, dass Wolfgang Först, Katharina Heilmann, Harald Matthes, Bernhard Schöfer, Reinhard Döring und Gabriel Konjaev (v. l.) im Advent ihre Zuhörer in der Stadtpfarrkirche solistisch erfreuen und gebührend auf die Festtage einstimmen werden. Auf dem Archivfoto fehlt der Junior-Organist von St. Georg, Henning Schwarz. Foto: Peter Schramm (Archiv)

In den Kirchen bleibt nur noch die Musik zur Umrahmung der Gottesdienste.

Trotz des verschärften Lockdowns sehen weder die Akademie Leopoldina noch das Robert-Koch-Institut eine Notwendigkeit, "das regelkonforme Handeln in den Gotteshäusern an Sonn- und Feiertagen einzuschränken". Von daher teilt das katholische Pfarramt Höchstadt mit, dass in der Stadtpfarrkirche St. Georg die Gottesdienstangebote wie geplant aufrechterhalten werden.

Das Befolgen der neuen Regelungen werde vom Pfarrgemeinderat streng kontrolliert: Maskenpflicht während des gesamten Gottesdienstes in der Kirche wie auch bei Freiluftgottesdiensten an der Lourdesgrotte. Ebenso unterbleibt ab sofort der Gemeindegesang. Auch der Kirchenchor musste unter seiner neuen Leiterin Sabine Hickmann seine Probenarbeit für das Weihnachtsfest bereits im November einstellen.

"Nun hat die Stunde unserer Organisten geschlagen, die uns so und so immer und nicht nur im Advent verwöhnen", ist sich Stadtpfarrer Kilian Kemmer sicher. Das Organistenteam bereitet zum Teil auch mit anderen Solisten für die Gemeinde würdige Gottesdienste musikalisch vor. Auch die Kirchenmusiker unterstützen durch ihren Einsatz das Motto der Pfarrei für diesen Advent: "Trotzdem Licht. Weihnachten findet statt." Das Infektionsschutzkonzept der Pfarrei bleibt ansonsten wie bisher bestehen. red