von unserem Mitarbeiter 
Gerhard Schmidt

Dürrenried — Kommende Woche beginnt der Ausbau der Ortsdurchfahrt im Maroldsweisacher Ortsteil Dürrenried. Der Ausbau betrifft die Kreisstraßen der Ortsdurchfahrt, HAS 43 und die HAS 62, in Richtung Merlach. Landrat Wilhelm Schneider (CSU) betonte beim Spatenstich am Donnerstag, dass er indirekt als ehemaliger Bürgermeister von Maroldsweisach die Baumaßnahme angeschoben habe und nun die Ausführung erlebe.
Die Maßnahme begann vor Jahren mit dem Kanalanschluss an die Teichkläranlage in Wasmuthhausen. Der Oberflächenkanal, Bürgermeisterkanal genannt, sei nur provisorisch erstellt worden, weil man mit der jetzt in Angriff genommenen Maßnahme rechnete.
Bürgermeister Wolfram Thein (SPD) wies daraufhin, dass die Gemeinde das Verlegen der Versorgungsleitungen einschließlich DSL forciert habe und die Kostenübernahme für die Seitenbereiche teilweise mit Gehwegen oder Rasengittersteine zusagte. Ziel sei es gewesen, die Bürger finanziell so wenig wie möglich zu belasten. Alfons Schanz von der Tiefbaubehörde am Landratsamt erklärte, Ziel sei es gewesen, eine "Monte-Carlo-Strecke" in eine normale Dorfstraße zu entwickeln. Deshalb werde an zwei Stellen im Ort ein Einzug der Straße vorgenommen, um mehr Sicherheit zu erreichen. Die Ortsdurchfahrt von Dürrenried wird als Gemeinschaftsmaßnahme zwischen dem Landkreis Haßberge als Baulastträger der beiden Kreisstraßen und dem Markt Maroldsweisach als Baulastträger der Gehwege und Seitenflächen neu ausgebaut.
Die technische Planung liegt in den Händen des Technischen Büros Werner aus Eltmann, das durch Geschäftsführer Peter Ruck vertreten wurde.
Der Ausbau mit 415 000 Euro wird so vom Staat gefördert, dass für den Landkreis 195 000 Euro Eigenkosten bleiben. Der Anteil der Marktgemeinde liegt bei 219 000 Euro für Oberflächenentwässerung, Gehwege und Seitenflächen, die vom Amt für ländliche Entwicklung bezuschusst werden.
Den Auftrag für den Ausbau erhielt die Firma Straßen- und Asphaltbau Rennsteig GmbH Suhl, die am 7. April mit den Arbeiten beginnen wird. Die Bauarbeiten sollen im Wesentlichen bis Jahresende abgeschlossen sein, damit der kommende Winterdienst wieder ordnungsgemäß arbeiten kann. In den einzelnen Bauphasen werden beide Kreisstraßen bis Oktober vollständig gesperrt und der Verkehr großräumig über Eckartshausen und Käßlitz umgeleitet.