Sie ist weit mehr als eine vorübergehende Traurigkeit, doch ab wann spricht man von einer Depression und wie erkennt man sie? Selbst Ärzten fällt eine Antwort auf diese Frage nicht immer leicht. "Ist die Erkrankung erst einmal erkannt, kann man sie gut behandeln", erklärt der Selbsthilfeansprechpartner Uwe Leidinger von der AOK Direktion Coburg.
"Wichtig für Betroffene ist dann, dass sie Hilfe und Unterstützung erhalten. Diese bieten zahlreiche Selbsthilfegruppen im Freistaat an, die wir finanziell und ideell unterstützen", ergänzt Uwe Leidinger. Die AOK Bayern zeigt im Rahmen einer Kinotour den Film "Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag". In dem Dokumentarfilm werden zwei an Depression erkrankte Frauen und eine betroffene Familie über ein Jahr lang begleitet. Der Zuschauer bekommt einen ungeschönten Einblick in ihren Alltag und in ihr Seelenleben.
Der Film ist am 2. November um 19 Uhr in der "Neuen Filmbühne" in Lichtenfels zu sehen. Im Anschluss an die kostenfreie Vorführung findet eine Podiumsdiskussion mit Expertenrunde statt, bei der auch Fragen aus dem Publikum beantwortet werden. Hierfür wurden der Psychiater und Psychotherapeut Prof. Dr. Manfred Wolfersdorf, die psychologische Psychotherapeutin Nadine Bähring und eine Vertreterin der Kontaktstelle Selbsthilfe eingeladen. Auch Filmemacher Axel Schmidt, selbst Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, will zu diesem Termin nach Lichtenfels kommen. Die Kartenreservierung ist über die "Neue Filmbühne" telefonisch unter 09571/757150 oder online unter www.neue-filmbuehne.de möglich. red