Viele Kinder waren am Montag mit ihren Eltern, Erzieherinnen (Kindergarten "Arche"), der Mittagsbetreuung (Heimatringschule) und des Ejott vor Ort, um begeistert die neuen Spielgeräte auf dem Spielplatz Hörnleinsgrund in Beschlag zu nehmen.

Wie Christiane Zinoni-Peschel, Planerin beim Grünflächenamt, erklärte, sei der Spielplatz ein sogenannter Gebietsspielplatz für die Heimatring-Siedlung, Siebenlinden und Falkenegg. Was die Kinder so begeisterte, waren ein im Boden eingelassenes Trampolin, eine große Vogelnestschaukel, eine Viererwippe sowie zwei Wipptiere, eine Biene und ein Igel. Darüber hinaus lädt die Spielkombination die Kinder ein, ihre Abenteuer auf spielerische Art und Weise im Hörnleinsgrund zu erleben. Die Spielkombi besteht aus einem Viereckturm mit Sitzbänken und Maltafel sowie einem Klettersprossenaufstieg, einer Stangenrutsche, einem Verbindungssteg, einer Seilnetzbrücke, dem Anbaupodest mit Sandaufzug, Sandschütten, Sandkran und Eimer. Und wer sich dann mal so richtig auspowern will, kann Bälle im Streetballkorb versenken oder den Bolzplatz nutzen und seine Geschicklichkeit auf dem Balancierparcours austesten. Der Parcours besteht aus äußerst haltbaren Rubinienhölzern. Coburgs Oberbürgermeister (OB) Dominik Sauerteig freute sich über die gelungene Sanierung und Erweiterung des Spielplatzes. Er betonte: "Zum Glück gibt es sehr viel mehr Kinder in Coburg, die nicht nur vor dem Computer sitzen." In diesen Spielplatz sei das Geld gut investiert worden. Eltern und Kinder, der Kindergarten "Arche", der Ejott-Treff und die Mittagsbetreuung der Heimatringschule hätten sich alle für den gelungenen Spielplatz eingesetzt und der Stadt und dem Grünflächenamt mitgeteilt, welche Spielgeräte und -möglichkeiten sie sich wünschten.

Wie Zinoni-Peschel erläuterte, sei zum ersten Mal auf einem öffentlichen Spielplatz ein ebenerdiges Trampolin angebracht worden. Sie wünschte den Kindern viel Freude damit.

Der Leiter des Grünflächenamtes, Bernhard Ledermann, betonte: "Gut drei Viertel des Spielplatzes wurden neu gebaut. Das Ganze ist durch die Zulieferung der Geräte und in Eigenleistung geschehen."

An Kosten für den Spielplatz fielen - Eigenleistung mit eingerechnet - circa 50 000 Euro an, davon 26 350 Euro für die Spielgeräte.