Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatlichen Gesundheitsamtes 211,3, wie das Bad Kissinger Landratsamt informiert. Damit ist die Inzidenz weiter gestiegen.

Die Regierung von Unterfranken hatte in ihrer Übersicht für den 1. November eine Inzidenz von 208,4 angegeben. Diese Daten beruhen auf den Angaben des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die unterschiedlichen Zahlen lassen sich mit den unterschiedlichen Abrufzeiten der Datensätze erklären. So schreibt das Landratsamt über die Angaben des Staatlichen Gesundheitsamtes Bad Kissingen: "Da am Feiertag, 1. November, keine Daten erhoben wurden, stammen die Zahlen von den eingegebenen Fällen vom 31. Oktober (Stand: 17 Uhr)."

So sieht der unterfränkische Vergleich aus

Mit Blick auf die aktuelle unterfränkische Übersicht (Stand: 2. November, 8 Uhr) zeigt sich, dass der Landkreis Bad Kissingen mit einer Inzidenz von immerhin noch 205,5 einen dritten Platz im Bezirk einnimmt. Davor liegen die Stadt Schweinfurt mit 283,2 und der Landkreis Haßberge mit 237,3. Bereits alle unterfränkischen Landkreise haben die 100er-Marke überschritten, den niedrigsten Wert hat der Landkreis Main-Spessart mit 105,6. Der Landkreis Schweinfurt liegt bei 156,5, der Landkreis Rhön-Grabfeld bei 148,4. Die Stadt Würzburg kommt auf eine Sieben-Tage-Inzidenz von 204,0 und der Landkreis Würzburg auf 167,2.

Weiter teilt das Landratsamt die neu dokumentierten Erkrankungen mit. Am Montag, 1. November, liegen im Landkreis Bad Kissingen 34 neue Corona-Fälle vor. Aktuell sind 303 Personen mit dem Virus infiziert, davon werden acht stationär behandelt. Gegenüber der Meldung vom 31. Oktober sind sieben weitere Personen genesen. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen 4422 Corona-Fälle bestätigt. Als genesen gelten 4011 Personen. 108 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind gestorben. 206 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Regionen im Landkreis auf: Bad Kissingen 166, Hammelburg 76, Bad Brückenau 61. Als betroffene Einrichtungen meldet das Landratsamt das Sanatorium Uibeleisen in Bad Kissingen: 4 weitere Mitarbeiter/innen; die Marbachtal Rehaklinik in Bad Kissingen: 1 Mitarbeiter/in; die Kindertagesstätte Stangenroth: 1 Mitarbeiter/in; und das Wohnheim Maria Bildhausen: 2 weitere Bewohner/innen.

Für Gastronomie-Betreiber gelten folgende Hinweise, wie das Landratsamt mitteilt: Gäste haben im Innenbereich zumindest eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Am Tisch darf die Maske abgenommen werden. Ausgenommen sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Personen, die ein ärztliches Attest im Original vorweisen können. Das Personal hat ebenfalls eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht besteht für das Personal an einem festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Die Räume müssen, auch in der kälteren Jahreszeit, regelmäßig und ausreichend gelüftet werden. Der Betreiber oder eine durch ihn beauftragte Person ist zur Überprüfung der 3G-Regel verpflichtet, muss Impf-, Genesenen- oder Testnachweise kontrollieren. Sollte es Zweifel an der Identität des Gastes geben, ist der Betreiber berechtigt, sich den Lichtbildausweis vorzeigen zu lassen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen wieder, bezogen auf 100 000 Einwohner.

Die vom Landkreis Bad Kissingen veröffentlichten Werte stützen sich auf den aktuell vorliegenden Stand des Gesundheitsamtes. Weitere Infos unter www.landkreis-badkissingen.de/coronavirus.