Viele Senioren waren ins Bürgerhaus gekommen, um die von der Seniorenbeauftragten Gerda Wagner organisierte Weihnachtsfeier zu besuchen. "Die Gerda macht das erstklassig", lobte nicht nur Gregor Kupfer.
Die Seniorenbeauftragte trug Gedichte und Geschichten vor - manche nachdenklich wie über die Kerze der Hoffnung, manche lustig wie über eine Frau, die sich 100 Euro vom Christkind wünschte, aber nur 70 Euro von den Angestellten des Finanzamts bekam.
Marianne Ismeier und Alfred Saam trugen ebenfalls Gedichte vor. Saam hatte seine Gitarre mitgebracht und spielte außerdem gemeinsam mit Eberhard Hofmann, der Zither und Akkordeon dabei hatte, weihnachtliche Musik.


Gute Stimmung

Die Gäste konnten zuhören, mitsingen und sich bei Kaffee, Glühwein und Plätzchen unterhalten. "Es ist schön hier und die Stimmung ist richtig gut", freuten sich Sophie und Gregor Kupfer. Dank solcher Veranstaltungen kommen sie aus dem Haus heraus und treffen andere Senioren, mit denen sie sich austauschen können. "Wirtshäuser wie früher gibt es ja nicht mehr, wo man sich getroffen hat", sagt Gregor Kupfer. Aber hier könne man wenigstens erfahren, was es im Ort Neues gibt.
Für das neue Jahr nehmen sich die Eheleute nicht viel vor. Silvester wird zu zweit ferngesehen, dann schaut man sich die Böller an. Und Wünsche für das neue Jahr?
"Der Krieg sollte aufhören und es sollte Frieden geben", meinte Gregor Kupfer. Und er freut sich auf weitere schöne Seniorennachmittage, für die sich Gerda Wagner ein schönes Programm einfallen lässt.