Karl-Heinz Hofmann Kronach —  "Ach du liebe Welt, wie oft hast du mir schon deine wunderschönsten, wunderbaren Seiten gezeigt! Und was mache ich eigentlich für dich?" Zu dieser Frage gaben Lars Hofmann und Ulrike Mahr in der Stadtpfarrkirche Kronach mit beeindruckenden und faszinierenden Bildern als Diavortrag und nachdenklichen Texten mit Musik untermalt, zu Herzen gehende Antworten.

Auf Einladung des Karibu-Weltladens führten die Vortragenden ihre Zuschauer und Zuhörer in Bildern auf eine außergewöhnliche Reise um die Welt zu wunderschönen Plätzen dieser Erde, nach Afrika, Asien, Ozeanien, Südamerika und Europa und nicht zuletzt führte diese Reise mit nachdenklichen Impulsen in den heimatlichen Frankenwald.

Dabei huldigten sie die Geschenke der Schöpfung, wie Berge, Felsen, Wüsten und Wälder, Wasser und Eis, Himmel und Erde, farbenfrohe Pflanzen und Tiere. Und dann stellten sie die Frage: "Was mach ich eigentlich für dich?"

Hommage an den Frankenwald

Besonders der einstige Weltenbummler Lars Hofmann präsentierte eine beeindruckende Hommage an die Schönheiten des Frankenwaldes. Kritisch hinterfragte er seine Weltreisen mit Flugzeugen, wieviel Kerosin und CO2 dabei in die Umwelt verteilt wurde. Und er forderte zu mehr Umweltbewusstsein auf und man solle dankbar für die schöne, sehenswerte Heimat im Frankenwald sein, sagte Hofmann mit bewegter Stimme.

Das war eine gelungene Veranstaltung des Karibu-Weltladens Kronach aus Anlass der bundesweiten Fairen Woche unter dem Motto "Fair statt mehr!" Wie die Vorsitzende des Trägervereins für den Karibu Weltladen, dem Verein zur Förderung Fairen Handels, Christina Walther, in ihrer Begrüßung hervorhob, "stellt der faire Handel den Menschen in den Mittelpunkt, nicht den Profit!" Fairer Handel schaffe Perspektiven für rund 2,5 Millionen Kleinproduzierende und ihre Familien.

Die beiden Vortragenden verzichteten auf ein Honorar. Die Zuschauer und Zuhörer waren begeistert. Ute Fischer-Petersohn erinnerten die Bilder und Worte an einen Liedtext von Herbert Grönemeyer in seinem Song "Ein Stück vom Himmel", in dem es heißt: "Die Erde ist so freundlich, warum wir eigentlich nicht?"

Die Schönheit liegt so nah

Fazit dieser weiten Reise, die letztlich im eigenen Garten endete: Man muss nicht immer weit fahren oder fliegen, um die Schönheit der Natur zu entdecken, es gibt viele Sehenswürdigkeiten der Landschaft und an Gebäuden auch im Frankenwald zu entdecken.

Christina Walther dankte dem katholischen Pfarramt St. Johannes der Täufer für die kostenlose Bereitstellung des Gotteshauses für diesen schönen Abend.