Beim Wasserzweckverband (WZV) Gemeinfelder Gruppe gab es wesentliche Veränderungen. Der bisherige Vorsitzende, Georg Ott, kandidierte nicht mehr. Er wurde bei der jüngsten Verbandsversammlung ebenso verabschiedet wie die Verbandsräte Johannes Bätz, Helmut Leonhard und Günter Fischer (alle Maroldsweisach) sowie der Wasserwart Walter Büttner.

Georg Ott aus Burgpreppach hatte 23 Jahre als Zweiter und 17 Jahre als Erster Vorsitzender an der Spitze des Zweckverbands gewirkt. Die Wasserqualität im WZV ist nach Worten Otts hervorragend, was entsprechende Untersuchungen bestätigen würden. In seinem letzten Bericht erwähnte er Investitionen wie den Einbau von Wasseruhren im Maschinenhaus, Rohrnetzanpassungen und den Einbau eines Radarsensors. Nun könnten alle Daten auf dem Handy des Wasserwartes angezeigt werden. Alle Lampen wurden auf LED-Technik umgestellt. "In technischer Hinsicht befindet sich unser Maschinenhaus nunmehr auf zeitgerechtem Stand", so Ott. Noch nicht gelöst seien Übertragungsstörungen von den Hochbehältern Gemeinfeld und Marbach.

Als letzte Amtshandlung als Vorsitzender vereidigte Georg Ott die neu bestellten Verbandsräte Walter Büttner, Sven Scheidler und Michael Bätz.

Neue Verantwortliche

Für die Nachfolge des Wasserwartes Walter Büttner (seit 2002) schlug Ott eine Arbeitsteilung vor. Künftig sollte der Wasserwart die Elektronik im Maschinenhaus überwachen und betätigen, während die handwerklichen Tätigkeiten von den Gemeindebauhöfen Burgpreppach und Maroldsweisach erledigt werden sollten. Dies müsse aber noch vom neuen Verbandsrat beschlossen werden.

Die Versammlung wählte Wolfram Thein, den Bürgermeister von Maroldsweisach, zum neuen Vorsitzenden, Stellvertreter ist Hermann Niediek, Bürgermeister von Burgpreppach. Zu Kassenprüfern wurden Betram Reuß und Dieter Bauer gewählt und als neuer Wasserwart wurde Markus Büttner bestellt.

Den Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 2020 präsentierte Kämmerin Doreen Pfadenhauer. Die wesentlichen Einnahmen des WZV bestehen aus der Benutzungsgebühr sowie den Anschlussbeiträgen. "Im Jahr 2020 sind wiederum 51 000 Euro Benutzungsgebühren eingeplant. Die Gebühren betragen seit dem Jahr 2013 unverändert 1,25 Euro pro Kubikmeter", sagte die Kämmerin. Die Anschlussbeiträge wurden mit 2000 Euro festgesetzt. Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes 2020 sind mit 60 900 Euro beziffert. Als Ausgaben wurden für Unterhaltungsmaßnahmen und Rohrnetzreparaturen 10 000 Euro, für den Unterhalt der Osmoseanlage, für die Anschaffung digitaler Wasserzähler und sonstiger Geräte 14 500 Euro eingeplant. Die allgemeine Rücklage wird zum Jahresende 32 200 Euro betragen. Insgesamt könne die Kassenlage des WZV als geordnet bezeichnet werden; eine Kreditaufnahme ist nicht nötig.