von unserem Mitarbeiter Wilfried roppelt

Pretzfeld — Mit dem ersten Spatenstich im September vergangenen Jahres begannen die Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Feuerwehrhaus in Pretzfeld. Nunmehr ist auch der Dachstuhl fertiggestellt, und einem alten Brauch aus dem 14. Jahrhundert folgend konnte damit im Beisein einiger Gemeinderäte und weiterer Ehrengäste das Richtfest gefeiert werden. Mit insgesamt vier mit Wein gefüllten Gläsern ließ der Seniorchef Norbert Lipfert von einer Ebermannstadter Holzfirma die Gemeinde, das Architekturbüro, die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr und die Zimmerleute hochleben.

"Glück und Segen"

Die Gläser wurden jeweils mit einem Zug geleert und folgerichtig stellte Lipfert fest: "Nun ist das Glas wohl ausgeleert und für mich nichts mehr wert, drum werf` ich es zu Boden nieder, zerschmettert braucht es keiner wieder. Doch Scherben bedeuten Glück und Segen der Bauherrschaft auf allen Wegen." Mit dem bisherigen Bauverlauf zeigte sich auch Pretzfelds Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Öko) zufrieden.
Der Eggolsheimer Architekt Hans-Jürgen Sauer räumte zwar "kleine Verzögerungen" beim 300 Quadratmeter großen Hallenneubau ein. Er zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die Arbeiten bis zum kommenden Herbst ihren Abschluss finden. Schon in den nächsten Tagen wird auf dem Hallenvorplatz eine Teerdecke aufgetragen.