Unter dem Motto "Zeit für Solidarität" ruft das DGB Ortskartell Höchstadt die Menschen zur Teilnahme an der Kundgebung am 1. Mai auf. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften setzen sich seit Jahren für die Verbesserung der Situation in der Leiharbeit und gegen den Missbrauch im Bereich der Werkverträge ein, heißt es in einer Pressemitteilung.
"Unseren Feiertag gibt es seit über 125 Jahren, doch auch nach so langer Zeit gehen den Gewerkschaften die Themen nicht aus", versichert Norbert Bechstein, Vorsitzender des DGB-Ortskartells Höchstadt. Als Beispiel nennt er den gesetzlichen Mindestlohn: "Der ist zwar nun eingeführt, muss aber energisch verteidigt werden. Vor allem den Forderungen der Wirtschaft und mancher Parteien, Flüchtlinge aus dem Mindestlohn auszunehmen, erteilen wir eine klare Absage."
Die Kundgebung zum 1. Mai in Höchstadt findet auf dem Marktplatz statt. Los geht es um 10.30 Uhr. Hauptredner ist Martin Feder, Bezirkssekretär der IG Metall Bayern. Beim anschließenden Maifest sorgt die Stadtkapelle Höchstadt für die musikalische Unterhaltung. red