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LKR Erlangen-Höchstadt
Statistik

Deutlich mehr Arbeitlose

Nach sechs Wochen "Shutdown" in Bayern während der Corona-Pandemie zeigen sich erste gravierende Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt, auch im Landkreis Erlangen-Höchstadt und in der Stadt Erlangen, teil...
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Nach sechs Wochen "Shutdown" in Bayern während der Corona-Pandemie zeigen sich erste gravierende Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt, auch im Landkreis Erlangen-Höchstadt und in der Stadt Erlangen, teilt die Agentur für Arbeit Fürth mit.

So waren im Landkreis Erlangen-Höchstadt im April 1896 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 15,6 Prozent mehr als im Vormonat und 37,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 2,4 Prozent um 0,3 Prozentpunkte höher als vor einem Monat und 0,6 Prozentpunkte über dem Wert vom Vorjahresmonat. Im April haben sich 351 Personen arbeitslos gemeldet, die vorher am ersten Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 68,8 Prozent mehr als im Vormonat und 64,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bis Ende April wurden 823 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 17 378 Personen. Im März wurden 158 Anzeigen geprüft, hinter denen 3444 Personen standen.

857 Anzeigen für Kurzarbeit

Im Erlanger Stadtgebiet liegt die Arbeitslosenquote mit 3,9 Prozent um 0,4 Prozentpunkte höher als vor einem Monat und um 0,3 Prozentpunkte über dem Wert vom April letzten Jahres. 358 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, außerdem wurden 857 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 12 864 Personen. red