Aufgrund der seit Wochen in Unterfranken immer weiter andauernden strukturellen Trockenheit bei langer Sonnenscheindauer und hohen Temperaturen herrscht in weiten Teilen Unterfrankens hohe, in vielen Teilen sogar höchste Waldbrandgefahr. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken von Mittwoch, 3. August, bis vorläufig Donnerstag, 4. August, die Luftbeobachtung zur vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Die Bevölkerung wird zusätzlich dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Zwei Routen in Unterfranken

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung, bei der ausgebildete Luftbeobachterinnen und Luftbeobacher eingesetzt werden, erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt aus. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt.

Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Kosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten, heißt es in einer Pressemeldung der Regierung von Unterfranken. Mehr Informationen gibt es im Internet unter lrst-ufr.de red