Trotz der derzeit angespannten Lage hatten sich über 30 Mitglieder des TSV Pfarrweisach im Sportheim zur Jahresversammlung eingefunden. Dabei wurde ein erweitertes Führungsteam berufen.

Das fünfköpfige Vorstandsteam mit Steffen Deringer (Wirtschaftsbetrieb), Jan Deringer (Kassier), Lukas Pecht (Schriftführer und Öffentlichkeitsarbeit), Richard Raithel (Seniorensport) und Jürgen Schorr (Gebäude und Liegenschaften) leitet ab sofort die Geschicke des Vereins. Beiräte sind Markus Eller, Thomas Spindler, Helmut Deringer, Emil Barthelmann und Christoph Göttel. Die Kasse prüfen Richard Raithel und Willi Günther.

Der Versammlungsleiter Emil Barthelmann blickte auf das Vereinsgeschehen. "Der Fußball nimmt mittlerweile fast den kompletten Teil beim TSV ein", sagte er und dankte den Spielleitern Achim Damm und Fabian Schwinn sowie den Trainern und dem Spielerbeirat für ihre Arbeit. Erfreulich sei, dass sich neue Spieler dem Verein angeschlossen haben.

Leistungen überzeugen

Es schlossen sich die Berichte der Spiel- und Abteilungsleiter an (Fußball und Gymnastik). Sie äußerten sich positiv über die Leistungen ihrer Schützlinge. Als Ziel für die Erste Fußballmannschaft wurde in der Versammlung der Klassenerhalt in der Kreisliga ausgegeben.

Daniel Schneidawind beschrieb die Situation in der Corona-Zeit. Er gab klar zu verstehen, dass die Hygiene-Maßnahmen weiterhin gut eingehalten werden müssen; bisher habe der TSV vorbildlich die Anforderungen gemeistert, lobte er.

Der Verein zählte zu Beginn des Jahres 247 Mitglieder. Das ist in etwa die gleiche Anzahl wie in den letzten fünf Jahren. Der Höchststand resultiert aus dem Jahr 2006 mit 307 Mitgliedern. Ein großer Unterschied besteht darin, dass damals etwa 90 Mitglieder unter 18 Jahren waren und heute diese Zahl bei 45 liegt.

Emil Barthelmann ging näher auf die Pflege des Rasenspielfeldes ein, auf dem heuer noch kein Spiel stattgefunden hat. Dank zollte er Roland Hartenfels als Fachmann für die Bewässerung des Sportplatzes und für den regelmäßigen Abtransport des Rasenschnitts. Vor gut einer Woche hatte der Verein einen Wasserschaden im Keller des Sportheimes, erfuhren die Mitglieder.

Georg Reinwald berichtete über die Finanzen, die alles in allem gute Zahlen brachten. Die größten Ausgaben waren die Pflege des Sportplatzes, der Rasenmäher und ein Schaden an der Brunnenpumpe. Nach 26 Jahren gab Reinwald seine Aufgabe für die Finanzen ab. di