Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Ja, trotz Corona-Krise ist die Zeit nicht stehen geblieben - vor allem in Forchheim nicht.

In der Nacht auf Sonntag wurde die Uhr wieder eine Stunde nach vorne gestellt. Meine Kollegin hatte es nicht mitbekommen und staunte nicht schlecht, wie überpünktlich alle ihren Terminen nachgingen - und sie mitunter alleine dasitzt. Wer will es ihr verübeln? Die ungeliebte Uhrendreherei ist nach wie vor nicht abgeschafft - trotz Ankündigung der EU.

Angesichts von Corona wird sich der ein oder andere wünschen, mehr als nur eine Stunde an der Uhr drehen zu können... Wie schön wäre es, die Zeit vor die Pandemie zurückzudrehen? Oder die Zeit vorzuspulen, bis zu dem Punkt, an dem ein Impfstoff gefunden ist? Bis dahin bleibt nur der tröstende Gedanke: Diese Zeit wird kommen.

In Krisenzeiten kann es auch wohltuend sein, zu wissen, dass sich einige Dinge nicht so schnell verändern: Sei es die Zeitumstellung oder eben der Oberbürgermeister in Forchheim.

Während des Wahlkampfs vermuteten manche, Uwe Kirschsteins Zeit sei abgelaufen. Doch der rote Sozialdemokrat hat es dem rosaroten Panther gleichgemacht. Auf die Fragen "Stimmt es, dass es sein muss? Ist für heute wirklich Schluss?", antwortete Kirschstein: "Heute ist nicht alle Tage. Ich komm' wieder, keine Frage!"