Nach 19 Spieltagen nimmt Aufsteiger SF Unterpreppach mit elf Punkten den letzten Platz in der Fußball-Kreisliga Coburg/Lichtenfels ein. Noch haben die Unterpreppacher elf Spiele Zeit, den drohenden Abstieg abzuwenden. Im Interview spricht Trainer Jürgen Lutsch über die Gründe des bis dato schlechten Abschneidens. Außerdem verrät der 36-Jährige, ob er auch in der kommenden Saison Trainer in Unterpreppach sein wird.

Elf von 57 möglichen Punkten sind keine gute Bilanz. Ist die Kreisliga doch eine Nummer zu groß?

Jürgen Lutsch: Nein, wir haben in vielen Spielen gezeigt, dass wir mithalten können, vor allem auch gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel. Mangelnde Erfahrung und viele Ausfälle haben zur aktuellen Situation geführt.

Auch der Ausfall von Torjäger Seppi Weiß ist ein Grund für das mäßige Abschneiden. Wo lagen die weiteren Probleme?

Es hat ja nicht nur Seppi Weiß gefehlt, dessen Tore und Präsenz enorm wichtig für uns sind. Wir mussten teilweise sechs bis sieben Stammspieler aus dem letztjährigen Kader ersetzen. In einer sehr ausgeglichenen Liga konnten wir das zu Beginn noch auffangen, doch gegen Ende hin gingen wir extrem auf dem Zahnfleisch.

Der Abstand zur Relegation beträgt sieben Punkte. Haben Sie noch Hoffnung auf den Klassenerhalt? Solange es noch rechnerisch möglich ist, glauben wir an den Klassenerhalt. Unser Ziel ist in der Rückrunde den Relegationsplatz zu erreichen.

Werden Sie auch in der kommenden Spielzeit Trainer in Unterpreppach sein? Ja, ich werde auch in der kommenden Saison unabhängig von der Spielklasse Trainer bei den Sportfreunden bleiben.

Wird sich in der Winterpause personell etwas in der Mannschaft ändern?

Verlassen haben uns Sebastian Friedel und Phillip Bühl. Zugänge haben wir keine zu vermelden. Ich hoffe, dass unsere Langzeitausfälle nach der Winterpause wieder fit sind.

Die Fragen stellte

Wolfgang Dietz.