Der Heimatpflegeverein war wegen der Corona-Pandemie stark gefordert. Das sagte die Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG), Cornelia Krauß, bei der Hauptversammlung für gleich zwei Jahre. Vertreter von Kirche, Feuerwehr, Gesangverein, Gartenbauverein, Tischtennisclub und Modell-Flug-Club waren in das saniert e Bürgergemeinschaftshaus gekommen.

Krauß führte aus, dass die Willmersreuther Gemeinde-Stuben 2019 an 93 Tagen genutzt wurden, ein Jahr später seien es coronabedingt nur 28 Veranstaltungstage gewesen. Der Regelbetrieb der Vereine sei fast ausschließlich eingestellt worden, die Vorstandsmitglieder kommunizierten fast nur noch über Video-Chat.

Weggebrochen seien auch die zweckgebundenen Einnahmen aus dem Wirtschaftsbetrieb für den Unterhaltung des Bürgergemeinschaftshauses.

Die dringend notwendige Fassaden- und Dachsanierung des zum Ensembleschutz gehörenden Gebäudes am Dorfplatz sei zwar zeitaufwendig gewesen, aber letztlich doch sehr zufriedenstellend verlaufen, sagte Krauß. Sie dankte Bürgermeister Robert Bosch und dem Gemeinderat für das gute Miteinander.

Auch die Trachtengruppe hat laut der Vorsitzenden durch die Baumaßnahme im Obergeschoss ein neues Zimmer für ihre wertvollen Utensilien einrichten können. Mit drei Straßenverkäufen von hausgemachten Fleisch-, Wurst- und Fischwaren habe man die Vereinskasse etwas aufbessern können.

Krauß gab noch bekannt, dass man dem Landratsamt Kulmbach Antonia Sanger als Jugendbeauftragte gemeldet habe.

Hans Krauß spendabel

Vorstandsmitglied Markus Kaiser verlas die detaillierten Jahresprotokolle, wobei er sich besonders bei IG-Gründer und Ehrenvorsitzendem Hans Krauß für dessen Arbeits- und Spendenbereitschaft zu seinem 80. Geburtstag bedankte.

Den Finanzbericht erstattete Kassier Ralf Schuberth. Wegen der ausgebliebenen Gewinne aus dem Wirtschaftsbetrieb habe man die laufenden Kosten durch eine Minderung der Rücklagen decken müssen. Schuberth sah aber trotzdem positiv in die Zukunft. red