"Erste Tage überwältigend": Neues Bamberger Café freut sich über gelungenen Start

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Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Katharina Hückstädt hat Anfang März das Café KÄT in Bamberg eröffnet.
Links: Eleganter Raum mit Kronleuchter, Holzboden und Kunst an der Wand. Rechts: Eine Frau in blauem Kleid, hält ein Mikrofon und eine Karte, lächelt herzlich.
Collage inFranken.de / Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Es zeigt eine lächelnde Frau in einem blauen Kleid mit auffälliger Halskette, die ein Mikrofon hält. Im Hintergrund stehen Kerzenleuchter.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Ein Café-Eingang mit zwei schwarzen Tafeln, verziert mit Schrift. Innen ist ein stilvolles Ambiente und ein Kronleuchter erkennbar. Das Café signalisiert den Beginn eines neuen Kapitels.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Café Kät in Bamberg: Goldene Verzierung auf Fensterscheibe, stilvolles Logo mit Frauensilhouette. Dahinter sieht man Fachwerk und einen Kronleuchter.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Gemütliches Café mit Holzboden, roter Couch und Tisch, geschmückt mit Kunstwerken an der Wand. Warme Beleuchtung und stilvolle Einrichtung schaffen eine einladende Atmosphäre.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Helles Café mit Holzfußboden und eleganter Einrichtung. Kronleuchter, große Fenster, Kunstwerke an den Wänden und verschiedene Sitzbereiche verleihen dem Raum eine gemütliche Atmosphäre.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Ein gemütliches Café mit Holzboden, Kastenfenster, einem Kronleuchter und Wandkunst. Rote und Holzmöbel bieten einladende Sitzmöglichkeiten.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Ein stilvolles Café mit hölzernem Boden, grünen Wänden, eleganten Kronleuchtern und gemütlichen Sitzgelegenheiten. Ein Kunstwerk und eine Diskokugel schmücken den Raum.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Gemütliches Café mit Holzboden und Glasvitrine voller Gebäck. Blumendekoration und Pflanzen schaffen eine einladende Atmosphäre. Ein neuer Anfang für Katharina Hückstädt.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Anfang März eröffnete Katharina Hückstädt das Café KÄT in Bamberg.
Einladendes Café mit Blumen, einem dreistöckigen Tablett voller Gebäck, einem Kuchen und einem Schild mit italienischem Gruß. Ein gemütlicher und einladender Ort für Gäste.
Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Das Café KÄT hat Anfang März in Bamberg eröffnet.
Gemütliches Café mit vintage Dekor. Auf einem Holztisch stehen ein Kuchen, Muffins, Blumen und ein Schild mit italienischer Begrüßung. Die Vitrine zeigt Gebäck, das Ambiente wirkt einladend.
Collage inFranken.de / Café KÄT
Café KÄT eröffnet in Bamberg - "hat viel Mut gebraucht"
Das Café KÄT hat Anfang März in Bamberg eröffnet.
Ein stilvoll eingerichtetes Café mit rotem Sofa und Kunstwerken an der Wand. Draußen zwei Schilder mit der Aufschrift "Café" und einer einladenden offenen Tür.
Collage inFranken.de / Café KÄT

Für Katharina Hückstädt hat ein neues Kapitel begonnen. Nachdem sie das Backstübla nach 13 Jahren geschlossen hatte, eröffnete die Künstlerin in Bamberg ein neues Café.

13 Jahre lang betrieb Katharina Hückstädt das Backstübla in der Oberen Sandstraße in Bamberg. Dabei war das Tagescafé anfangs nur als Kuchenverkauf im Hinterhof ihres Wohnhauses gedacht. "Über die Jahre hat es sich dann zu einem Café entwickelt", erzählt die Künstlerin im Gespräch mit inFranken.de. Nun ist damit jedoch Schluss. Aus persönlichen Gründen entschied sich Hückstädt, das Backstübla hinter sich zu lassen - und eröffnete ein neues Café.

Die Lage ist nun deutlich prominenter - und auch die Räumlichkeiten unterscheiden sich. Die Decken sind viel höher, die Fensterflächen groß und markant. "Es ist einfach kein Stübla mehr", betont Hückstädt. Hinzu komme: "Ich bin aus dem Namen herausgewachsen. Als ich das Backstübla eröffnet habe, war ich gerade Anfang 20." Daher sei klar gewesen: Das neue Café bekommt auch einen neuen Namen. Dieser orientiert sich am Vornamen der Künstlerin: Café KÄT.

Bamberger Café KÄT empfängt viele neugierige Besucher zum Start

Seit dem 1. März hat das neue Café in der Dominikanerstraße 1 in Bamberg geöffnet - und das Konzept scheint gut anzukommen. Im Netz schreibt die Betreiberin des Café KÄT: "Die ersten zwei Tage waren überwältigend. Danke an all die zahlreichen Gäste. Ihr erweckt das KÄT zum Leben." Im Gespräch mit unserer Redaktion bemerkt Hückstädt zudem: "Es freut mich sehr, dass die Intention, die ich dahinter habe, bei den Leuten ankommt. Sie verstehen, was mir wichtig ist."

Und wichtig sind der Cafébetreiberin vor allem zwei Dinge: einen Schmelztiegel für Kunst und Kultur zu schaffen, die Leidenschaft für selbstgebackene Kuchen mit der Leidenschaft für die Kunst zu kombinieren. Das Café KÄT ist daher eine Mischung aus Tagescafé und Galerie. Auch ihre selbstgemalten Kunstwerke verkauft Hückstädt in diesem Rahmen.

Alle 15 Kuchen und auch das Gebäck, das täglich angeboten wird, backt Hückstädt zudem selbst. Aufbackware sei für sie keine Option. Schließlich komme sie aus einer Familie, in der immer schon viel gebacken wurde. Auch heute noch ziehe sie daher die Rezepte ihrer Mutter und ihrer Oma zurate – teilweise auch veganisiert. 

"Es hat viel Mut gebraucht": Räumlichkeiten brachten Hürde mit

Trotz allem sei der Weg zum neuen Café kein leichter gewesen. Da sich in den Räumlichkeiten zuvor ein Einzelhandelsgeschäft befand, musste sie eine Nutzungsänderung beantragen, um es in ein Café zu verwandeln. Wie die Zusammenarbeit mit der Stadt lief, lest ihr im Plus-Angebot des Fränkischen Tags. Nach dem Aus des Backstüblas habe sie zudem darüber nachgedacht, etwas ganz anderes zu arbeiten. Zur Entscheidung, das Café KÄT zu eröffnen, sagt sie: "Es hat viel Mut gebraucht. Das ist ja schon auch eine ganz andere Lage." Aber: Ein Café inklusive Galerie zu betreiben, sei für sie nach wie vor etwas Besonderes. "Ich habe mir das so lange aufgebaut, das ist wie mein drittes Kind. Das kann ich jetzt nicht einfach aufgeben."

Dass Hückstädt ein Café betreiben würde, sei schon beim Backstübla gar nicht der ursprüngliche Plan gewesen. Der Grund für die Umorientierung war damals vor allem die Geburt ihres ersten Kindes. "Es war klar, dass das Leben als freischaffende Künstlerin nicht mehr möglich sein wird, ich nicht mehr so reisen und Ausstellungen besuchen kann mit einem Baby." Durch ihre Leidenschaft zum Backen sei dann der Kuchenverkauf im Hinterhof entstanden - und über die Jahre zu einem Café herangewachsen. "Ich glaube, ich habe ein Händchen dafür, Orte zu kreieren", sagt Hückstädt rückblickend. Auch mit dem neuen Café sei das ihr Ziel.

Mit dem Café Kät wolle sie einen Ort kreieren, der eine Auszeit vom Alltag darstellt. Ein Ort für alle - und das im Stil eines Salons aus den 20ern. Das Mobiliar bestehe daher aus alten Fundstücken, sorgfältig kuratiert. Denn auch Ästhetik spiele für die Künstlerin eine große Rolle.