Bis weit über die Landkreisgrenzen hinaus hat das Prüfungsgeschehen des Nordfränkischen Jagd- Gebrauchshundevereins (Sitz Baunach) einen guten Ruf. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass zu den übers Jahr verteilten Terminen mit speziell definierten Anforderungen an Vierbeiner und Führer sogar Teilnehmer aus dem Raum Coburg, Kronach, Lichtenfels antreten. Das berichtete Vorsitzender Peter Schunk (Bad Rodach). Dankesworte richtete er an die heimischen Revierinhaber, Richter und Führer für die gewährte Unterstützung der Prüfungen an Vierbeinern, deren Einsatz als Jagdhelfer immer unverzichtbarer werde. Dem Vorschlag des Vorsitzenden, durch Zusammenarbeit mit Vereinigungen gleichartiger Zielsetzungen Teilnehmerzahl und Konkurrenzen zu fördern, stimmten die ins Lichtenfelser Gasthaus Karolinenhöhe gekommenen Mitglieder zu. Wertungsrichter Horst Fechter (Neustadt/Coburg) kündigte an, seine Tätigkeit aus Altersgründen an den Zweiten Vorsitzenden Werner Pietschmann (Lichtenfels) zu übertragen.
Als Wunschziel nannte Dieter Reifenscheid einen Ausflug zu den brandenburgischen Wölfen. Nach dem Willen der Mitglieder soll der Vorstand Kosten und Machbarkeit für einen vereinseigenen Übungswasserplatz erkunden, wo die zum Prüfungsablauf gehörende Wasserarbeit der Jagdhunde absolviert werden kann. Einen breiten Raum nahm die Auszeichnung langjähriger Mitglieder ein. 20 Jahre Treue wurde zwölf Mal mit dem Ehrenzeichen in Silber belohnt. Bernd Höcherich (Sonnefeld-Gestungshausen), Harald Ritz (Schneckenlohe-Mödliltz) und Marion Bär (Eggolsheim/früher Neustadt bei Coburg) nahmen für 25-jährige Treue die Ehrennadel des "Nordfränkischen" in Gold entgegen. Günter Leisenrink (Bad Rodach), Hans Kaiser (Neustadt) und Herbert Hofmann (Meeder) wurden für 35 Jahre Zugehörigkeit geehrt. Die goldene Ehrennadel mit goldenem Bruch heftete Peter Schunk dem seit einem Vierteljahrhundert im Vorstand mitarbeitenden Michael Nawrath (Weidhausen) an. Klaus Oelzner