Josef Hofbauer Der nächste Winter kommt bestimmt. Darauf hatten sich die Fieranten des Forchheimer Herbstmarktes am Sonntag bereits bestens eingestellt.

Damit niemand frieren muss, gab es gleich an mehreren Ständen wärmende Unterwäsche, Winterbekleidung, jede Menge Schals und Mützen sowie Socken ohne Gummi.

Chema Rashid, Stammgast aus Hof, konnte sich gar nicht entscheiden, welche der vielen Mützen aus seiner schier unübersehbaren Kollektion er aufsetzen sollte. Kuschelweiche Kleidung aus Schafwolle, Felle und allerlei Nützliches vom Schaf gab es am Stand der Schäferei Hüttner aus Bubenreuth. Und wer seine Winterbekleidung lieber selber stricken wollte, für den hatte Maria Keller jede Menge Wolle mitgebracht: im Hinblick auf Weihnachten sogar mit Glitzer-Effekt.

Apropos Weihnachten: Wer nach netten Geschenken und Deko-Artikeln suchte, konnte am Stand von Angelika Rank-Benassi fündig werden. Auch L. Dombrowsky aus Nüdlingen wartete mit gestickter adventlicher Tischdeko auf. Anis, Fenchel, Malz, alles für den Hals - dazu Fenchel und Eukalyptus-Bonbons hatte Peter Allin im Angebot, der zudem ein Sortiment von gut 500 Gewürzen für die Weihnachtsbäckerei im Angebot hatte.

Die Nürnberger "Spezialitätenhexe" hatte ihre Leckereien schon dabei. Beispielsweise einen "Hexenschuss" mit Rum, Williams und Whisky oder ein Nürnberger Früchtebrot. Und am "Frankenkistla" gab es ein "Müdzla vom Weihnachdsmoo". Für die Gärtnereibetriebe kam der Markt etwas zu spät. "Vor Allerheiligen hätte er sein müssen", klagte eine Fierantin.