Die von der Region Mainfranken GmbH ausgerichtete Dialogveranstaltung "Denker treffen Lenker" stellte jetzt innovative Technologien und Trends der dezentralen Energieversorgung mainfränkischer Forschung und Unternehmen vor. Wie tragen PV-Anlagen heute zur Energiewende bei, und wie können künftig Potenziale gehoben werden? Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten 90 Teilnehmende in Vorträgen von Experten aus der Regiopolregion. Das etablierte Format "Denker treffen Lenker" bringt regionale Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um Forschungskooperationen anzubahnen. Bei der preisgekrönten Albert Haus GmbH & Co. KG aus Burkardtroth nimmt die Nachhaltigkeit in der Unternehmensphilosophie einen hohen Stellenwert ein. So sind alle Produktionshallen und Verwaltungsgebäude mit Solaranlagen ausgestattet und erzeugen über 80 Prozent des eigenen Strombedarfs. Darüber hinaus werden in Eigenregie die Holzreste aus der Produktion in einer Hackschnitzelanlage zu Pellets verarbeitet und zum Heizen der Gebäude verwendet. Um auch die Fertighäuser zukünftig energieautark ausstatten zu können, berichtete Geschäftsführer Michael Albert, wird in einer Forschungskooperation der Einbau von Wasserstoffspeichern in Fertighäusern wissenschaftlich erarbeitet. "Auf all unseren Dächern sind hocheffiziente PV-Anlagen, so dass die Ausrichtung keinen wesentlichen Unterschied in der Ausbeute darstellt", sagt er. red