Gesund alt werden und von den Lieben aus der eigenen Familie umsorgt werden, das wäre der Idealfall. Es gibt in Deutschland einen stetig wachsenden Seniorenanteil und es ist aus vielen Gründen Familienangehörigen nicht immer möglich, die Fürsorge für Eltern oder Großeltern zu leisten. Oft ist der Arbeitsplatz zu weit weg oder die Pflege im eigenen Haus nicht möglich.

Um den Angehörigen eine Perspektive und den Alten eine Würdigung ihrer Lebensleistung zu geben, gibt es seit 35 Jahren Damen des Hammelburger Roten Kreuzes, die regelmäßig mit anderen Institutionen wie die christlichen Kirchen in Hammelburg, die Schwachen und Alten der Gesellschaft unterstützen.

Gegründet wurde diese Initiative 1983 durch Else Glückler. Gymnastik, Spiele, gemeinsames Singen, Ausflüge mit den Rollstuhlfahrern, aber auch Einkäufe und Besorgungen erledigten in diesen vielen Jahren die Rot Kreuz Damen im Bürgerspital und im Dr. Maria-Probst-Heim. Dieser Dienst bedeutet für die Heimbewohner natürlich auch Kontakt nach außen und Überbringung von Neuigkeiten aus der Stadt. Dafür ernteten die Ehrenamtlichen nicht nur die Dankbarkeit der Bewohner im Heim, sondern auch die Wertschätzung der Heimleitungen. Der Besuchskreis, der auch unter Personalmangel leidet, bittet Interessierte, sich bei den Heimleitungen der Seniorenheime oder bei Renate Uebel (Tel.: 09732/4112) zu melden. red