In welchem Zustand unterirdische Stromkabel sind, lässt sich von oben nicht einmal erahnen. Um Daten für die Zukunft zu bekommen, haben das Forschungszentrum IHEA der Hochschule Coburg und die Rheinische Netz-Gesellschaft (RNG) einen umfangreichen Versuch gestartet. Sie lassen Mittelspannungskabel beschleunigt altern. Elektrotechnik-Ingenieurin Ann-Catrin Uhr-Müller schreibt darüber ihre Doktorarbeit bei Prof. Christian Weindl an der Hochschule Coburg. Das Projekt ist auch ein Beitrag zur Energiewende, denn beispielsweise E-Autos oder die Einspeisung von Wind- und Solarstrom verändern die Nutzung der Netze. Die Betreiber brauchen Informationen, um die Lasten so zu steuern, dass die Kabel lange halten und physikalische und wirtschaftliche Erfordernisse berücksichtigt werden. red