Sein erstes Geschenk zur bevorstehenden 100-Jahr-Feier im kommenden Jahr hat sich der TSV Himmelkron mit der Aufstellung einer schmucken Tisch- und Sitzbankgruppe am Freizeitgelände beim Tennisheim selbst gemacht. Wie die stellvertretende TSV-Vorsitzende Carmen Back feststellte, wurde der Platz immer für die Abschlussfeiern beim Tennis oder beim Fußball genutzt: "Es ist irgendwann die Idee entstanden, wenn wir hier eine Sitzgelegenheit hätten, wäre es noch schöner. Über das Regionalbudget der Ile Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland haben wir uns um eine Förderung beworben und das nächste Problem war dann die Befestigung des Platzes und die Verankerung des Tisches und der Bänke, damit sie nicht einfach weggetragen werden können."

Über die Diakonie-Werkstatt Himmelkron konnte dann die Sitzgruppe fristgerecht beschafft werden, um das Projekt für die Förderung abzuschließen. Back kündigte an, dass die Anlage im Jubiläumsjahr mit einem Helferfest offiziell in Betrieb genommen werde.

Ile-Managerin Annabelle Ohla verwies darauf, dass die Sitzgruppe eines der 16 Projekte aus dem Regionalbudget war, die mit Erfolg umgesetzt wurden: "Es ist ein kleines Projekt, das sonst keine Förderung bekommen würde, aber das Regionalbudget ist dafür eigens zugeschnitten. Was auch schön ist, da die Sitzgruppe auf einem Platz steht, wo viel Begegnung, Spiel, Spaß und Freude stattfinden kann."

Die Gesamtkosten von rund 2500 Euro wurden von der Ile mit 80 Prozent gefördert. Bürgermeister Gerhard Schneider freute sich auch als Vorsitzender der Ile Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland: "Damit werden Kleinprojekte gefördert, die eigentlich bei den Bürgerinnen und Bürgern am besten ankommen. Jedes Projekt ist ja erst ab einer bestimmten Schwelle förderbar und damit können wir kleinere Maßnahmen fördern, die bislang immer durch das Raster gefallen sind. Ich freue mich als Bürgermeister, Ile-Vorsitzender und TSV-Vorsitzender, dass dieses Regionalbudget 2021 wieder aufgelegt wird."

Allein in der Gemeinde Himmelkron wurden drei Projekte über das Regionalbudget gefördert. Werner Reißaus