Nach den Vorstellungen der WGK soll es künftig keine Schottergärten in Kulmbach mehr geben. Man müsse dieser Entwicklung per Verordnung Einhalt gebieten, sagte Ralf Hartnack (WGK). Parallel dazu solle die Stadt zusammen mit den Gartenbauvereinen die Grundstückseigentümer aufklären, "wie man einen artenreichen und insektenfreundlichen Garten gestalten kann".

Dagmar Keis-Lechner (Grüne) begrüßte die Initiative. Aber Michael Pfitzner (CSU) und Thomas Nagel (FDP) hielten nicht viel von solchen Verboten. "Wir sehen auch Handlungsbedarf. Ein Verbot sollte nicht im Vordergrund stehen, aber ohne Leitplanken wird man nicht auskommen", meinte Matthias Meußgeyer (SPD).

Die Verwaltung wurde gegen sieben Stimmen (CSU und FDP) beauftragt, eine Vorlage zu erarbeiten. tir